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EITI
Der deutsche Beitrag zur Initiative zur Verbesserung der Transparenz in der Rohstoffindustrie
Im Rahmen des deutschen G8-Vorsitzes im Jahr 2007 hat sich Deutschland dafür eingesetzt, die Initiative zur Verbesserung der Transparenz in der Rohstoffindustrie (EITI) weiter zu stärken und lud Ende 2007 zu einer globalen Konferenz zu Governance im Rohstoffsektor ein. Die Bundesrepublik unterstützt die Initiative politisch und finanziell und ist derzeit Mitglied des internationalen Aufsichtsgremiums.
Das Bundesentwicklungsministerium leistet sowohl bi- als auch multilateral wichtige Beiträge zu dieser globalen Initiative, indem es in den internationalen Finanzfonds (Multi Donor Trust Fund) einzahlt und das internationale EITI-Sekretariat in Oslo finanziell unterstützt. Darüber hinaus fördert das BMZ Transparenz im Rohstoffsektor und staatliches Finanzmanagement im Rahmen von Vorhaben der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit mit der Demokratischen Republik Kongo, Ghana, Sierra Leone, Liberia sowie der Zentralafrikanischen Wirtschafts- und Währungsgemeinschaft (CEMAC). Umgesetzt werden die Programme von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), in der Demokratischen Republik Kongo gemeinsam mit der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR).
Zusätzlich führt die GIZ im Auftrag des BMZ regionale Seminare in Lateinamerika, Afrika und Asien durch, um staatliche, privatwirtschaftliche und zivilgesellschaftliche Akteure zu qualifizieren.
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