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Good Governance

Taschenrechner. Urheberrecht: Gina Sanders/Fotolia.com

Good Financial Governance

Hintergrund: Good Financial Governance in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit

Transparente und leistungsfähige öffentliche Finanz­systeme sind eine wichtige Grund­vor­aus­setzung für Armuts­redu­zierung und nachhaltige Entwicklung. Sie mobi­li­sieren nicht nur Mit­tel, sondern schaffen auch Legi­ti­mi­tät für staat­liches Handeln, fördern die Iden­ti­fi­zierung der Bürger mit ihrem Staat und setzen wichtige Rah­men­bedingungen für das privat­wirt­schaft­liche Engage­ment. Für po­si­tive An­sätze in diesem Bereich steht der Be­griff der "Good Financial Governance".


Mobilisierung eigener Einnahmen

Im Jahr 2002 haben sich Entwicklungs- und Industrie­länder auf der UN-Konferenz über Ent­wick­lungs­finan­zierung im mexi­ka­nischen Monterrey zum ersten Mal mit allen denk­baren Fi­nan­zierungs­quellen der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit be­schäf­tigt. Die In­dus­trie­länder haben sich ver­pflich­tet, ihre Finanz­hilfen zu er­höhen. Es wurde außer­dem ver­ein­bart, in den Ent­wick­lungs­ländern selbst mehr in­län­dische Mit­tel zu mobilisieren.


Verstärkte Kooperation mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF)

Einer der weltweit wichtigsten Akteure im Bereich der öf­fent­lichen Finan­zen ist der Inter­natio­nale Währungs­fonds (IWF). Seine Auf­gabe ist es, die Stabi­li­tät des inter­natio­nalen Währungs- und Finanz­systems zu ge­währ­leisten, um dadurch den inter­natio­nalen Handel und eine Steigerung des Lebens­stan­dards welt­weit zu för­dern. BMZ und IWF haben im Oktober 2009 ver­ein­bart, ihre bis­herige Zu­sam­men­arbeit weiter aus­zu­bauen und dabei auch in ihren je­wei­ligen bi­la­te­ra­len Pro­gram­men stärker miteinander zu kooperieren.


Dokumente und Links

Hier finden Sie eine Auswahl von Links auf Dokumente und Websites mit weiterführenden Informationen zum Thema Good Financial Governance.



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