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Arbeitsfelder

Förderung politischer Teilhabe
Die Förderung politischer Teilhabe ist ein wesentliches Element von Demokratieförderung, Staatsentwicklung und Good Governance. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zur Armutsbekämpfung: Nur wenn arme und benachteiligte Bevölkerungsgruppen die Möglichkeit haben, ihre Interessen zu artikulieren und politische Prozesse mitzugestalten, lässt sich Armut wirkungsvoll bekämpfen.
Politische Teilhabe bedeutet, dass alle gesellschaftlichen Kräfte in politische Entscheidungsprozesse einbezogen werden und eine gleichberechtigte und repräsentative Teilhabe möglichst vieler verschiedener Interessensgruppen ermöglicht wird. Funktionierende Governance-Strukturen sind unerlässlich für die Steuerung eines Landes, sie können aber nur dann effektiv eingesetzt werden, wenn sie in einem konstruktiven Austausch mit der Zivilgesellschaft stehen.
Bei der politischen Teilhabe geht es darum, die Bevölkerung über die Teilnahme an freien, allgemeinen und fairen Wahlen hinaus an politischen Entscheidungen zu beteiligen und diese transparent und nachvollziehbar zu machen. Reformen können nur dann nachhaltig sein, wenn sie von den Bürgerinnen und Bürgern legitimiert und mitgetragen werden.
Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit unterstützt ihre Partnerregierungen dabei, geeignete Strukturen zu schaffen, die politische Teilhabe ermöglichen. Mit diesem Ziel engagiert sich Deutschland unter anderem für:
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die Stärkung der Zivilgesellschaft, indem der Aufbau zivilgesellschaftlicher Organisationen und das Empowerment der Bevölkerung unterstützt werden,
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die Verbesserung der Leistungsfähigkeit des Staates, beispielsweise indem staatliche Akteure befähigt werden, mit Bürgerbeteiligung kompetent umzugehen, sowie für
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die Verankerung von rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen, die politische Teilhabe und den Aufbau eines demokratischen und rechtsstaatlichen Umfelds ermöglichen.
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