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Anti-AIDS-Poster auf der Insel Sal, Kap Verde. Urheberrecht: Zoe Eisenstein/PlusNews

Verhütung und Behandlung sexuell übertragbarer Erkrankungen

Die Infektion mit sexuell über­trag­baren Erkrankungen ein­schließ­lich HIV/AIDS ist häufig die Folge man­geln­den Wis­sens oder von Ver­let­zungen des sexuellen Selbst­be­stim­mungs­rechts. Auf­klä­rung und Per­sön­lich­keits­bil­dung sind darum wich­tige Instrumente zur Vorbeugung.

Sexuell übertragbare Erkrankungen sind weltweit verbreitet; sie nehmen in den armen Ländern besonders stark zu. Der Schutz vor über­trag­baren Krank­heiten wird in der Ehe und in festen Partner­schaf­ten oft ver­nach­läs­sigt. Be­son­ders wich­tig für die Vor­beu­gung sexuell über­trag­barer In­fek­tio­nen ist der Zu­gang zu Kon­do­men und zu In­for­ma­tio­nen über ihre rich­ti­ge Anwendung.

Die deutsche Entwicklungspolitik engagiert sich dafür, dass Kon­dome für jeden, auch für Frauen und Mädchen, zu er­schwing­lichen Preisen oder wenn nötig gratis zur Ver­fü­gung stehen. Auch die Nut­zung spe­ziel­ler Kon­dome für Frauen wird durch die Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit gefördert. Ihr Vor­teil ist, dass ihre Anwen­dung von den Frauen selbst kontrolliert werden kann.

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