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Kind hift einer alten Frau in Tiflis, Georgien, die Treppe herunterzugehen. Urheberrecht: Photothek.net

Sexuelle und reproduktive Gesund­heit in verschiedenen Lebensphasen

Kinder, Jugendliche und Her­an­wachsende be­nötigen be­son­dere Unter­stüt­zung beim Er­wach­sen­wer­den. Sie wer­den aber in vielen Ge­sell­schaften kaum an­ge­mes­sen auf­ge­klärt. Ob­wohl viele He­ran­wach­sende sexuell aktiv sind, wird ver­hin­dert, dass sie Zu­gang zu In­for­ma­tionen, Ge­sund­heits­diensten oder auch zu Kon­domen und anderen Ver­hütungs­mit­teln be­kom­men. Die Fol­gen sind un­er­wünsch­te und risiko­reiche Schwan­ger­schaften, un­si­chere Schwan­ger­schafts­ab­brüche und sexuell über­trag­bare Er­kran­kungen ein­schließ­lich AIDS.

Auch für ältere und alte Menschen ist sexuelle und re­pro­duk­tive Ge­sund­heit ein wich­tiges Thema und auch für sie ist eine ver­bes­serte medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung not­wen­dig. Ältere Frauen in Ent­wick­lungs­län­dern leiden zum Bei­spiel häu­fig an Gebär­mut­ter­hals­krebs und Gebär­mutter­vorfall. Beide Er­kran­kungen kön­nen, so wie in den In­dustrie­ländern, durch re­la­tiv ein­fache Früh­er­ken­nungs­methoden er­folg­reich behandelt werden.

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