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Arbeitsfelder

In einem Gesundheitszentrum in Kigali, Ruanda, werden Frauen über die AIDS-Problematik informiert. Urheberrecht: Thomas Imo/Photothek.net

Information und Kommunikation

Das Recht auf sexuelle Selbst­bestimmung setzt unter anderem voraus, dass Menschen – unab­hängig von Alter, Geschlecht, Fami­lien­stand oder sexu­el­ler Orientierung – unter Achtung der Privat­sphäre freien Zugang zu allen In­for­ma­tio­nen und Beratungs­leis­tun­gen im Bereich der sexuellen Gesund­heit haben. Häufig werden noch viele Aspekte der sexuellen Gesund­heit tabui­siert und die Sexual­auf­klärung ist in vielen Ländern ungenügend. Darum ist die Ver­brei­tung von Infor­ma­tionen und die Mög­lich­keit der Kommu­ni­ka­tion über Sexualität und Fort­pflan­zung – ins­be­son­dere für Jugend­liche – sehr wichtig. Über ihre bio­lo­gischen, sozialen und see­lischen Aspekte muss ebenso offen ge­sprochen werden, wie über die Wir­kungs­weise von Ver­hü­tungs­mit­teln.

Information und Kommunikation helfen den Menschen, Ver­hal­tens­weisen zu ent­wickeln, die mit weniger Risiko belastet sind. So können beide Partner ein be­frie­di­gen­des Sexual­leben haben und sind fähig zu ver­ant­wor­tungs­vol­ler Elternschaft.

In deutschen Entwicklungs­vorhaben werden für die Informations­verbreitung über reproduktive Gesund­heit neben Massen­medien auch lokal anerkannte und beliebte Vermittlungs­arten eingesetzt: Zum Beispiel traditionelle Erzähler und religiöse Führer, unter­hal­tende Ver­an­stal­tungen oder inter­ak­tive Medien wie eine Radio­sendung mit Telefon-Hotline.

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