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Arbeitsfelder

Information und Kommunikation
Das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung setzt unter anderem voraus, dass Menschen – unabhängig von Alter, Geschlecht, Familienstand oder sexueller Orientierung – unter Achtung der Privatsphäre freien Zugang zu allen Informationen und Beratungsleistungen im Bereich der sexuellen Gesundheit haben. Häufig werden noch viele Aspekte der sexuellen Gesundheit tabuisiert und die Sexualaufklärung ist in vielen Ländern ungenügend. Darum ist die Verbreitung von Informationen und die Möglichkeit der Kommunikation über Sexualität und Fortpflanzung – insbesondere für Jugendliche – sehr wichtig. Über ihre biologischen, sozialen und seelischen Aspekte muss ebenso offen gesprochen werden, wie über die Wirkungsweise von Verhütungsmitteln.
Information und Kommunikation helfen den Menschen, Verhaltensweisen zu entwickeln, die mit weniger Risiko belastet sind. So können beide Partner ein befriedigendes Sexualleben haben und sind fähig zu verantwortungsvoller Elternschaft.
In deutschen Entwicklungsvorhaben werden für die Informationsverbreitung über reproduktive Gesundheit neben Massenmedien auch lokal anerkannte und beliebte Vermittlungsarten eingesetzt: Zum Beispiel traditionelle Erzähler und religiöse Führer, unterhaltende Veranstaltungen oder interaktive Medien wie eine Radiosendung mit Telefon-Hotline.







