Hauptinhalt
Arbeitsfelder

Familienplanung
Teil des Grundrechts eines jeden Menschen auf sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung ist, dass Frauen und Männer freien Zugang zu Verhütungsmitteln und medizinischen Dienstleistungen haben, unabhängig von Alter und Familienstand.
Ziel der Förderung der Familienplanung ist, Frauen und Männern die Möglichkeit zu geben, ihre sexuellen und reproduktiven Rechte wahrzunehmen. Sie sollen über die Zahl ihrer Kinder und die Geburtenabstände frei entscheiden. Unerwünschte Schwangerschaften und Schwangerschaftsabbrüche sollen vermieden werden.
Zur Familienplanung gehört nicht nur die Information über Verhütungsmethoden, sondern auch die Beratung und Behandlung von Paaren. Damit auch Männer mehr Verantwortung für die Familienplanung übernehmen, sind sie bei solchen Beratungen wichtige Ansprechpartner. Über Social Marketing-Programme wird eine besonders breite Klientel erreicht. Die Nutzung von Kondomen ist wichtig, da sie sowohl der Empfängnisverhütung als auch der Prävention von sexuell übertragbaren Krankheiten, einschließlich HIV, dient.
Die von Deutschland unterstützten Beratungsstellen bieten auch die Diagnose von sexuell übertragbaren Erkrankungen und die entsprechenden Therapien an.
Schwangerschaftsabbrüche sind aus Sicht der deutschen Entwicklungszusammenarbeit kein Mittel der Familienplanung. Deutschland unterstützt die Reform von Gesetzen, die Schwangerschaftsabbrüche kriminalisieren und setzt sich dafür ein, dass Schwangerschaftsabbrüche, wo legal, von medizinisch ausgebildetem Fachpersonal durchgeführt werden.
Informationen







