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Gesundheit

Krankenhaus in Südsudan, Januar 2011. Urheberrecht: Siegfried Modola/IRIN

Stärkung von Gesundheitssystemen

Hintergrund: Die Situation von Gesundheitssystemen in Entwicklungsländern

Das Gesundheitssystem eines Landes dient dazu, die Gesundheit der gesamten Bevölkerung zu för­dern und für eine an­ge­messene und wirk­same Behandlung von Krank­heiten und Ver­let­zungen zu sorgen. Es umfasst alle Personen und In­sti­tu­tionen, die sich diesen Auf­gaben widmen. In vielen Ent­wick­lungs- und Schwellen­ländern sind die Gesund­heits­systeme noch nicht leistungs­fähig genug. Große Teile der Bevölkerung – insbesondere arme Menschen und Menschen in ländlichen Regionen – werden dort nicht ausreichend und angemessen medizinisch versorgt. Die Gesundheits­dienste sind meistens in Städten angesiedelt; in ländlichen Gebieten fehlt häufig sogar die Basisversorgung.

 


Das deutsche Engagement zur Stärkung von Gesundheitssystemen

Die Verbesserung von Gesundheitssystemen ist einer der Schwerpunkte der deutschen Ent­wick­lungs­zu­sammenarbeit im Gesund­heitssektor. Die Bundes­regierung hat sich das Ziel gesetzt, in ihren Part­ner­ländern den Zugang der Bevölkerung zu Gesundheits­diensten, gesundheits­bezogenen Infor­ma­tionen und gesunden Lebens­bedingungen zu verbessern. Besonders berücksichtigt wird dabei die Versorgung der armen und be­nach­teiligten Bevölkerungs­gruppen. Die Regierungen der Entwicklungs­länder haben die Pflicht, das Recht auf Gesundheit zu achten, zu schützen und zu gewährleisten. Sie müssen eine Gesundheits­versorgung sicherstellen, die den heutigen allgemeinen Qualitäts­standards entspricht. Deutschland unterstützt seine Partnerländer intensiv dabei, dieser Verpflichtung nachzukommen.


Weiterführende Informationen zum Thema

Hier finden Sie eine Auswahl von Links auf Dokumente und Internetseiten, die weiterführende Informationen zum Thema Stärkung von Gesundheitssystemen anbieten.



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