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Friedensentwicklung

Handlungsebenen: international, regional und lokal

Gewaltsame Konflikte können viele Ursachen haben und es gibt für ihre Lösung keine Patentrezepte. Um Sicherheit und Frieden zu stärken, ist darum ein umfassender, ganzheitlicher Ansatz notwendig, der individuell an die Situation vor Ort angepasst wird. Voraussetzung für den Erfolg ist außerdem die Kooperation mit vielen Akteuren.

Die Bundesregierung verfolgt ihre Sicherheitspolitik im inter­nationalen Verbund. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Unter­stützung von Friedensmissionen. Dazu zählen Einsätze der Europäischen Union, der Organisation für Sicherheit und Zusam­men­arbeit in Europa (OSZE), der Vereinten Nationen und der NATO. Neben der politischen und der militärischen Komponente gehören zum deutschen Engagement meistens auch umfassende entwicklungspolitische Beiträge: Etwa zwei Drittel der Staaten, in denen zurzeit internationale Friedensmissionen stattfinden, sind Partnerländer der deutschen Entwicklungszusammenarbeit.

In enger Zusammenarbeit mit anderen Bundesministerien setzt das BMZ im Einsatz für den Frieden das ganze Spektrum seiner Instrumente auf allen Ebenen ein: international, regional und lokal.

Informationen

Siehe auch

Service-Links & Inhaltsverzeichnis

Lexikon der Entwicklungspolitik
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