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Fragile Staatlichkeit
Die OECD-Prinzipien für ein Engagement in fragilen Staaten
Das BMZ-Konzept "Entwicklungsorientierte Transformation bei fragiler Staatlichkeit und schlechter Regierungsführung" basiert auf den Prinzipien, die der Entwicklungsausschuss (Development Assistance Committee, DAC) der OECD 2005 formuliert hat und die nach einer Pilotphase im April 2007 verabschiedet wurden. Die Prinzipien für ein "gutes internationales Engagement" in fragilen Staaten (Principles for Good International Engagement in Fragile States and Situations) lauten:
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Ausgangslagen berücksichtigen
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Keine Schäden anrichten (Do-no-harm-Prinzip)
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Fokussierung auf Staatsentwicklung (state building) als zentrales Ziel der Entwicklungszusammenarbeit
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Präventive Ausrichtung des Engagements
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Anerkennung der gegenseitigen Abhängigkeit von Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik
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Förderung von Nicht-Diskriminierung als Grundlage für stabile Gesellschaften
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Ausrichtung an lokalen Prioritäten
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Koordinierungsmechanismen für internationale Akteure
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Schnelles und langfristiges Engagement
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Vermeidung vom Ausschluss ganzer Staaten von der Zusammenarbeit ("aid orphans")
Das BMZ ist Mitglied des "International Network on Conflict and Fragility" (INCAF), das die Arbeit des DAC in diesem Themenfeld koordiniert.
Informationen

Siehe auch
Externe Links
- Supporting Statebuilding in Situations of Conflict and Fragility (PDF 1,1 MB)
- OECD-Prinzipien für ein Engagement in fragilen Staaten: Principles for Good International Engagement in Fragile States and Situations
(PDF 616 KB, englisch) - Informationen der OECD zur Arbeit des International Network on Conflict and Fragility (INCAF) (englisch)





