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Ernährung

Kinder in Uganda. Urheberrecht: Manoocher Deghati/IRIN

Hunger bekämpfen 

Hintergrund: Hunger in der Welt

Der Hunger nimmt zu. Mehr als eine Milliarde Menschen waren im Jahr 2009 unterernährt – so viele, wie nie zuvor. Täglich sterben in den Entwicklungsländern tausende Menschen an den Folgen von Unterernährung; mehr als die Hälfte von ihnen sind Kinder unter fünf Jahren. An Hunger und Unterernährung leiden weit mehr Menschen als an AIDS, Malaria und Tuberkulose zusammen. Nach Einschätzung der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) reichen die weltweit verfügbaren Ressourcen aus, um die gesamte Weltbevölkerung zu ernähren.


Internationale Vereinbarungen: Das Recht auf Nahrung

In der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ist das Recht auf Nahrung verankert. Auch im Internationalen Pakt für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (Sozialpakt) von 1976 ist dieses Recht festgeschrieben. Alle Staaten, die den Sozialpakt unterzeichnet haben, sind völkerrechtlich verpflichtet, das Recht auf Nahrung in ihrem Land zu verwirklichen. Alle Menschen müssen entweder Zugang zu Produktionsmitteln wie Boden, Saatgut und Wasser haben oder über ein ausreichendes Einkommen verfügen, um Nahrungsmittel kaufen zu können.


Ernährungssicherung – ein Schwerpunkt der deutschen Entwicklungspolitik

Die Regierungsparteien haben sich im Koalitionsvertrag von Oktober 2009 darauf geeinigt, dass ländliche Entwicklung und Ernährungssicherung einen Schwerpunkt der Arbeit in der laufenden Legislaturperiode bilden werden.



Glossar des BMZ
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