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Entwicklungsfinanzierung

Neue Wege finden – innovative Instru­mente der Ent­wick­lungs­finanzierung

Verschiedene Banknoten und Münzen. Urheberrecht: BMZSteuern auf in­ter­nationale Waf­fen­ver­käufe, inter­na­tionale De­vi­sen­ge­schäfte oder auf den Handel mit Emis­sions­zer­ti­fikaten, So­li­dari­täts­ab­ga­ben auf Flug­tickets, IT-An­schaf­fun­gen, Ta­bak­waren oder Luxus­güter – die Ideen für in­no­va­tive In­stru­men­te zur Ent­wick­lungs­fi­nan­zie­rung sind zahlreich.

Doch vielen Vorschlägen sind technische oder politische Hürden gesetzt.

Innovative Finanzierungsinstrumente sollen langfristig stabile und für die Entwicklungsländer berechenbare Zahlungsströme generieren – und das möglichst unabhängig von der jeweiligen Haushaltssituation der Geberländer.

Um solche Instrumente zu entwickeln und über Möglichkeiten der Umsetzung zu diskutieren, wurden verschiedene Initiativen und Arbeitsgruppen ins Leben gerufen, hier einige Beispiele:

2006 wurde die Leading Group on Solidarity Levies (sinngemäß etwa: Pilotgruppe zu Solidaritätsabgaben) gegründet, in der Deutschland aktiv mitarbeitet. Im Mai 2009 erfolgte ihre Um­be­nennung in "Leading Group on Innovative Financing".

Auch in der "Initiative against Hunger and Poverty", der sogenannten "Lula-Gruppe" (benannt nach dem Staatspräsidenten Brasiliens, Lula da Silva) engagiert sich die Bundesrepublik.

Im September 2008 wurde eine hochrangige Arbeitsgruppe für in­no­vative internationale Finanzierungsmechanismen im Ge­sund­heits­wesen (High Level Task Force on Innovative International Financing for Health Systems, HLTF) gegründet.

Zurzeit konzentriert sich die internationale Diskussion vor allem auf folgende innovative Finanzierungsinstrumente:

Glossar des BMZ
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