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Entwicklungsfinanzierung

Philippinische Bäuerin reinigt Reis. Urheberrecht: Manoocher Deghati/IRIN

Entschuldung vorantreiben

Hintergrund: Schulden behindern Entwicklung

Hohe Schulden können zu einem Entwicklungshindernis werden, wenn sie die Spielräume für Armuts­be­kämpfung einengen. Wenn die Schuldenlast so groß ist, dass Zins- und Tilgungszahlungen selbst bei einem über­durch­schnitt­li­chen Wirtschaftswachstum kaum mehr zu leisten sind, fehlt das Geld für dringend not­wen­dige Investitionen in die Infrastruktur: für Schulen, Krankenhäuser, Kanalisation oder Strom­ver­sorgung. Am meisten davon betroffen sind die Ärmsten. Manche Länder geben für den Schuldendienst bis zu neun­mal mehr aus als für die Gesundheitsversorgung ihrer Bevölkerung.


Instrumente: Neue Chancen durch Entschuldung

Seit Mitte der 1950er Jahre haben die Industrieländer im Rahmen von Vereinbarungen des Pariser Clubs verschiedene Umschuldungs- und später auch Entschuldungsvereinbarungen mit den hoch verschuldeten armen Ländern (heavily indebted poor countries, HIPC) getroffen. Ziel war es, die Schuldenlast dieser Länder auf ein tragbares Niveau zu reduzieren. Mit der HIPC-Initiative und der Multilateralen Ent­schul­dungs­initiative können hoch verschuldete Entwicklungsländer erstmals auch von einem großen Teil ihrer Schulden bei multilateralen Institutionen befreit werden.


Weiterführende Informationen

Hier finden Sie eine Auswahl von Links auf Dokumente und Internetseiten mit weiterführenden Informationen zum Thema Entschuldung.



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