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Tansania

Junge Frauen besuchen in einem Jugendzentrum in Tansania einen Computerkurs. Urheberrecht: Ute Grabowski/photothek.net

Situation und Zusammenarbeit

Der "afri­ka­ni­sche Sozia­lis­mus" Tan­sa­nias ist Ver­gangen­heit. Doch der Über­gang von einer zen­tra­lis­ti­schen Wirt­schaft und Ein­par­teien­herr­schaft zu einem libe­ra­len Wirt­schafts­system und einer plu­ra­lis­ti­schen Mehr­parteien­demo­kratie stellt Tan­sa­nia noch immer vor große Heraus­forderungen.

Hafen Tanga, Tansania. Urheberrecht: BMZEs existieren mit­tler­weile mehrere po­litische Par­teien, doch die frühere Ein­heits­partei spielt noch immer eine do­mi­nante Rolle im Staat. Ein Grund da­für ist, dass es den neuen Par­teien an der nötigen personellen und finanziellen Aus­stattung fehlt. Die part­ner­schaft­liche Zusammen­arbeit mit der Zivil­gesell­schaft hat sich deutlich verbessert, muss aber noch auf allen Ebenen durch­gesetzt werden.

In den Bereichen Regierungs­führung, Korruptions­bekämpfung und öffent­liches Finanz­manage­ment steht Tansania im regionalen Vergleich zwar relativ gut da. Wichtige Reform­programme werden allerdings nur schleppend umgesetzt. Gründe dafür sind unter anderem die geringe Leistungs­fähigkeit der öffent­lichen Ver­wal­tung und der Mangel an qualifiziertem Personal. Obwohl Anti­korruptions­gesetze verabschiedet und entsprechende Kontroll­behörden eingerichtet wurden, mangelt es an der wirksamen Umsetzung von Korruptions­bekämpfungs­maßnahmen.

Kaffee ist eines der wichtigsten Exportgüter. Arusha, Tansania. Urheberrecht: photothek.netDie tansa­nische Wirts­chaft ist stark von der Land­wirt­schaft ge­prägt. Etwa 28 Pro­zent des Brutto­inlands­pro­dukts werden im Agrar­sektor er­wirt­schaftet, der die Lebens­grund­lage für rund 80 Pro­zent der Be­völ­ke­rung dar­stellt. Für den Ex­port werden vor allem Kaffee, Baum­wolle, Tee, Tabak, Sisal und Cashew­nüsse angebaut. Zweit­wichtig­ster Wirt­schafts­zweig ist der Dienst­leistungs­sektor. Dieser konnte in den ver­gan­ge­nen Jahren – bedingt durch große Zu­wächse in den Bereichen Touris­mus, Tele­kommu­ni­ka­tion und Finanzen – ein deut­liches Wachs­tum verzeichnen und macht derzeit etwa 39 Prozent des Brutto­inlands­produkts aus.

Das Wirtschaftswachstum lag über Jahre hinweg bei etwa sieben Prozent. Die globale Wirtschafts- und Finanz­krise 2008/2009 hat das Wachstum zwar kurzzeitig gedämpft. Doch bereits im Jahr 2010 hatte sich die tansanische Wirtschaft wieder erholt. Die Entwicklung reicht jedoch – unter anderem wegen des hohen Bevölkerungs­wachstums – nicht aus, um die Armut wirksam zu reduzieren. Tansania ist noch immer stark von Fremd­mitteln abhängig: Etwa ein Drittel des Staats­haus­halts wird durch Geber finanziert.

Die Regierung Tansanias hat zwar ihren Willen bekundet, den Privat­sektor verstärkt zu fördern. Doch das Geschäfts- und Investitions­klima im Land ist schlecht. Die private Wirt­schaft ist weiterhin überreguliert. Bürokratische Hürden bei der Vergabe von Lizenzen und Genehmigungen an Privat­unter­nehmen hindern potenzielle Unter­nehmerinnen und Unter­nehmer daran, Ini­tia­ti­ven zu entfalten. Hinzu kommen gravierende Mängel in der Energie- und Transport­infra­struktur. Die unternehmerische Tätig­keit findet überwiegend im informellen Sektor statt, dem Staat gehen dadurch wichtige Einnahmen verloren.

Wegen der weiten Verbreitung von Malaria und HIV/AIDS ist die Lebens­erwartung in Tansania gering (2009: 56 Jahre). Trotz guter Fort­schritte in den vergangenen Jahren – beispielsweise bei der Ein­schulungs­rate, der HIV-Quote und der Mütter- und Säuglings­sterblichkeit – ist die Versorgung im Bildungs- und Gesundheits­bereich insgesamt immer noch stark verbesserungs­bedürftig. Aufgrund der traditionellen Sozial­strukturen sind die Frauen davon besonders betroffen.

Unter der Voraussetzung, dass die begonnenen Reformen weiter umgesetzt und forciert werden, wird Tansania zumindest einen Teil der Millenniums­entwicklungs­ziele bis 2015 erreichen können.

Entwicklungspotenziale

Potenziale für eine nachhaltige Entwicklung sind vorhanden: In der Land­wirt­schaft wird nur ein relativ kleiner Teil der vor­han­de­nen Anbau­flächen tatsächlich genutzt. Die Produktion könnte stärker diversifiziert werden, um die Abhängigkeit der Wirtschaft von einzelnen Erzeugnissen und ihren Welt­markt­preisen zu verringern. Schon jetzt sind neue Nischen­produkte wie Schnitt­blumen, Obst und Gemüse sehr gefragt. Außerdem wäre die Gewinn­spanne deutlich größer, wenn Tansania veredelte Pro­dukte und nicht nur Rohwaren ausliefern könnte. Eine solche Weiter­verarbeitung land­wirt­schaft­licher Erzeugnisse kann neue Arbeits­plätze schaffen, wenn die Rahmen­bedingungen für kleine und mittlere Unter­nehmen verbessert werden.

Tarangire Nationalpark in Tansania. Urheberrecht: Photothek.netErheb­liche Wachs­tums­chancen be­stehen im Tou­ris­mus: Mit Kili­man­dscharo, Seren­geti-National­park, Victoria­see sowie Stränden am Indi­schen Ozean ver­fügt Tan­sa­nia über land­schaft­liche Reize mit großer An­ziehungs­kraft auf aus­län­di­sche Urlau­ber. An­ge­sichts großer Edel­stein- und Edel­metall­vor­kommen sowie Uran- und Gas­funden liegt zudem in der Er­schließung dieser Roh­stoffe großes Ent­wick­lungs­potenzial. Auch die Bau­wirt­schaft befindet sich seit den 1990er Jahren im Aufschwung.

Als Transitland und Waren­umschlag­platz für die zentral­afri­ka­ni­schen Binnen­staaten kann Tansania mit seinem Zugang zum Meer in Zukunft eine wichtige Rolle einnehmen. Chancen ergeben sich durch die Einbindung des Landes in die Ost­afrikanische Gemein­schaft (East African Community, EAC). 2005 wurde eine Zoll­union mit Kenia und Uganda geschaffen, Ruanda und Burundi kamen hinzu. Im Juli 2010 ist das Protokoll zur Errichtung eines Binnen­markts in Kraft getreten. Die Bewegung von Waren und Dienst­leistungen, Personen und Kapital zwischen den fünf Ländern soll damit grund­legend erleichtert werden.

Schwerpunkte der Zusammenarbeit

Tansania ist ein wichtiges Kooperations­land der deutschen Ent­wick­lungs­zusammen­arbeit in Afrika. Bei Regierungs­ver­hand­lungen, die im April 2009 in Bonn stattfanden, wurden dem Land für drei Jahre Zusagen in Höhe von 147 Millionen Euro gemacht. Davon entfallen 120 Millionen Euro auf die Finanzielle und 27 Millionen Euro auf die Technische Zusammen­arbeit. Im Rahmen der Finan­ziellen Zusammen­arbeit werden 30 Millionen Euro in Form von direkten Beiträgen zum tansanischen Haushalt (Budget­hilfe) bereit­gestellt. Anlässlich einer Reise nach Tansania im April 2010 bewilligte Bundes­entwicklungs­minister Dirk Niebel weitere 8,5 Millionen Euro für ein Aufklärungs­programm zur Eindämmung von HIV und AIDS. Darüber hinaus wurden Tansania 2011 14 Millionen Euro zur Förderung des nationalen Impf­programms in Zusammen­arbeit mit der Globalen Allianz für Impf­stoffe und Immu­ni­sie­rung (Global Alliance for Vaccines and Immunisation, GAVI) zugesagt.

Folgende Schwerpunkte der Zusammenarbeit wurden mit der Regierung von Tansania vereinbart:

  • Wasserversorgung und Abwasserentsorgung

  • Gesundheit, inklusive HIV/AIDS-Prävention

  • Dezentralisierung und kommunale Selbstverwaltung

Tansania setzt die Paris-Erklärung zur Steigerung der Wirk­sam­keit der Ent­wick­lungs­zusammen­arbeit beispiel­haft um. 2006 verabschiedeten die Geber und die tansanische Regierung die sogenannte Joint Assistance Strategy for Tanzania (JAST). Durch diese gemeinsame Strategie sollen die Beiträge der Geber gezielter auf den nationalen Reformbedarf abgestimmt werden. Auch soll die Arbeits­teilung innerhalb der Geber­gemeinschaft verbessert werden.

Wasserversorgung und Abwasserentsorgung

Afrikanerin am Trinkwasserbrunnen, Tansania. Urheberrecht: bpa, ReinekeDer noch geringe Ent­wick­lungs­stand Tan­sa­nias zeigt sich unter anderem im Wasser­sektor: Für etwa die Hälfte der Be­völ­ke­rung ist der Zu­gang zu Trink­wasser und Sanitär­ver­sor­gung gegen­wärtig un­zu­reichend. Dort, wo Wasser knapp und von zweifel­hafter Qualität ist, ist der Be­schaf­fungs­auf­wand – vor allem für Frauen und Kinder – groß und Krank­heiten wie Durch­fall und Cholera sind weit ver­breitet. Die Haupt­ursachen der mangel­haften Ver­sor­gung liegen in fehlender oder maro­der Infra­struk­tur und unzu­reichen­dem Manage­ment der zu­ständigen Insti­tu­tionen.

Die Rahmen­bedingungen haben sich seit den 1990er Jahren jedoch stark verbessert. Die im Jahr 2002 mit deutscher Unter­stützung formulierte nationale Wasser­politik verankert Prinzipien wie Nutzer­beteiligung, Kosten­deckung, nachhaltige Ressourcen­bewirtschaftung, Einbeziehung des Privat­sektors und dezentrale Betriebs­verantwortung. Dies stellt eine Abkehr von der ge­schei­ter­ten sozia­lis­ti­schen Zentral­verwaltung dar.

Die positiven Erfahrungen aus innovativen länd­lichen und städtischen Wasser­vorhaben und die von Deutsch­land geförderte Entwicklungs­strategie haben wesentlich zur Reform des Wasser­sektors beigetragen. Die tansanische Regierung hat gemeinsam mit den Gebern ein ehrgeiziges Entwicklungs­programm für den Wasser­sektor erarbeitet. Mehr als eine Milliarde US-Dollar sollen bis 2012 in die landesweite Verbesserung der Trinkwasser- und Sanitär­versorgung investiert, 13 Millionen Menschen an die Wasser­versorgung angeschlossen werden.

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit bettet sich in das Programm der tansanischen Regierung ein. Beiträge werden zu den folgenden Bereichen geleistet:

  • Infrastruktur (ländliche und städtische Wasserversorgung)

  • Förderung der Umsetzung der Sektorreformen

  • Institutionenförderung und Kapazitätsaufbau

  • Unterstützung kommerzieller Wasserversorger

  • Verbesserung der Geberkoordination

Das deutsche Engagement hat bereits zu beachtlichen Erfolgen geführt. So konnte zum Beispiel in der Programm­region Arusha der Wasser­versorgungs­grad von 75 auf 98 Prozent gesteigert werden. Die Wasser­verluste wurden auf 26 Prozent halbiert, die Einnahmen des städtischen Wasser­werks auf umgerechnet 2,1 Millionen Euro pro Jahr ver­fünf­facht. Im Zeitraum 2007 bis 2010 wurden 4,5 Millionen Tansanier an das Wasser­versorgungs­sys­tem angeschlossen. Wasser­induzierte Krank­heiten sind deutlich zurückgegangen.

Gesundheit, inklusive HIV/AIDS-Prävention

Aidskrankes Mädchen in Tansania, rechts im Bild eine rote "AIDS-Schleife". Urheberrecht: Ute Grabowski/photothek.net56 Jahre Lebens­er­war­tung, eine hohe Sterb­lich­keits­rate bei Müt­tern sowie ein Be­völ­ke­rungs­wachs­tum von 2,9 Pro­zent im Jahr kenn­zeich­nen die He­raus­for­de­rungen, mit denen der tan­sa­nische Ge­sund­heits­sek­tor kon­fron­tiert ist. Zu­gleich herrscht ein gra­vie­ren­der Man­gel an qua­li­fi­zier­tem Per­so­nal: Nach Schät­zungen können mehr als 60 Pro­zent der Stellen nicht adä­quat be­setzt werden.

Die Regierung Tansanias hat mit umfassenden Reformen auf diese Situation reagiert. Ihre Ziele: Dezentra­li­sierung, Sicherung einer primären Gesund­heits­ver­sorgung, Bewältigung der Per­so­nal­knappheit, Aufbau einer nach­haltigen Gesundheits­finan­zie­rung, Aufbau eines sozialen Kranken­ver­siche­rungs­systems, Ein­bindung des Privat­sektors sowie Bekämpfung von HIV, Malaria und Tuberkulose.

Deutschland konzentriert sich in seiner Ent­wick­lungs­zusammen­arbeit vorrangig auf die Verbesserung des Gesundheits­zustands besonders gefährdeter und benach­teiligter Bevölkerungs­grup­pen. Der geographische Schwer­punkt liegt in den Regionen Tanga, Lindi, Mtwara und Mbeya mit etwa 5,6 Millionen Ein­woh­nern. Reform­prozesse werden in vier zentralen Bereichen unterstützt:

  • Sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte, inklusive HIV/AIDS-Prävention

  • Gesundheitsfinanzierung und soziale Krankenversicherung

  • Humanressourcen und Stärkung von Kapazitäten

  • Dezentrale Gesundheitsdienste (inklusive Entwicklungs­partnerschafen mit der Privatwirtschaft, PPP)

In enger Abstimmung mit anderen Gebern unterstützt Deutsch­land die Erarbeitung einer langfristigen Strategie zur Gesund­heits­finanzierung. Dazu gehört die Förderung sozialer Sicherung, um auch der armen Bevölkerung den Zugang zu Gesundheits­dienst­leistungen zu ermöglichen und Verarmung im Krankheits­fall vorzubeugen. Zudem berät die deutsche Ent­wick­lungs­zusammen­arbeit die tansanische Regierung bei der Zusammen­arbeit zwi­schen staat­lichen und privaten (häufig kirchlichen) Ein­rich­tungen. Im Bereich der reproduktiven Gesund­heit und HIV-Prävention setzt sich Deutsch­land für einen menschen­rechts­basierten Ansatz ein, der auf Abbau von Diskriminierung sowie den ungehinderten Zugang zu Information und Dienst­leistungen zielt.

Der deutsche Beitrag hat deutlich zu den Erfolgen im tan­sa­ni­schen Gesundheits­sektor beigetragen. Dazu zählen die Ver­bes­se­rung der dezentralen Gesundheits­dienst­leistungen, eine deutliche Senkung der Kinder­sterb­lich­keit sowie die Eindämmung der HIV-Ausbreitung (von 7 Prozent 2004/5 auf 5,7 Prozent 2009/10). Tansania kann außerdem eine hohe Impf­abdeckung sowie Erfolge bei der Malaria- und Tuberkulose­bekämpfung vorweisen.

Dezentralisierung und kommunale Selbstverwaltung

Mit ihrer Dezentralisierungspolitik will die tansanische Regierung mehr Aufgaben, Ver­ant­wort­lich­keiten und finanzielle Mittel auf die Kommunen übertragen. Für das ehemals zentralistisch regierte Land bedeutet dies einen fundamentalen Wandel in der staat­lichen Verwaltungs- und Macht­struktur. Durch die Schaffung leistungs­fähiger, effizienter und transparenter Kommunal­ver­waltungen sollen die öffent­lichen Dienst­leistungen (Gesundheit, Bildung, Wasser, Land­wirt­schaft) speziell für die arme Bevöl­ke­rung verbessert werden.

Deutschland unterstützt in Koordination mit anderen Gebern den Dezentralisierungs­prozess. Im Rahmen eines sektor­weiten Ansatzes konzentriert sich die deutsche Entwicklungs­politik auf folgende Teilbereiche:

  • Schaffung eines Rechtsrahmens für Dezentralisierung

  • Fiskaldezentralisierung

  • Förderung von guter Regierungsführung auf kommunaler Ebene (insbesondere Partizipation, Transparenz, Rechen­schafts­pflicht und Korruptions­bekämpfung)

  • Finanzieller Beitrag zum nationalen tansanischen Finanz­transfersystem

Das neue Finanztransfersystem, das bedeutende Investitions­mittel von der Zentral­regierung auf die Gemeinden verlagert, ist erfolgreich eingeführt worden. Die verbesserte Leistungs­fähigkeit der Kommunen zeigt sich in guten Rechnungs­prüfungs­ergeb­nissen und mehr Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger mit den Dienstleistungen.

Entschuldung

Tansania nimmt seit April 2000 an der erweiterten HIPC-Initiative teil und erreichte im November 2001 den Voll­endungs­zeit­punkt. Schulden in Höhe von drei Milliarden US-Dollar wurden daraufhin erlassen. Die Sozial­ausgaben sind durch frei werdende Finanz­mittel in einigen wichtigen Bereichen deutlich gestiegen.

Als Land, das den Vollendungs­zeit­punkt erreicht hat, profitiert Tansania auch von der Multi­lateralen Entschuldungs­initiative (MDRI), die im Juni 2005 von den G8-Staaten in Gleneagles beschlossen worden war. Dem Land wurden alle Schulden beim Inter­nationalen Währungsfonds (IWF), bei der Welt­bank­tochter IDA (Inter­national Develop­ment Asso­ciation) und dem Afrika­ni­schen Ent­wick­lungs­fonds (AfDF) erlassen. Die frei gewordenen Mittel sollen zur Armuts­minderung und Wachstums­steigerung eingesetzt werden. Die Gesamt­entlastung im Rahmen der beiden Ent­schuldungs­initiativen betrug rund 6,8 Milliarden US-Dollar. Deutschland hat Tansania sämtliche Schulden in Höhe von rund 338 Millionen Euro erlassen.

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