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Afrika südlich der Sahara

Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung
Nachhaltiges und breitenwirksames Wirtschaftswachstum ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Reduzierung der Armut und das Erreichen der Millenniumsentwicklungsziele (MDGs) bis zum Jahr 2015. Durch breitenwirksames Wachstum entstehen Beschäftigungsmöglichkeiten für die armen Bevölkerungsgruppen. Sie bekommen dadurch die Chance, ihre Einkommensarmut aus eigener Kraft zu überwinden. Besonders wichtige Voraussetzungen dafür sind der Abbau von Markteintrittsbarrieren und die Integration der kleinsten, kleinen und mittelständischen Unternehmen in wachstumsfähige Wirtschaftskreisläufe.
In den afrikanischen Staaten wird die Wirtschaftsentwicklung in Zukunft stark von Investitionen abhängen. Afrika ist die einzige Region der Welt, in der die Investitions- und auch Sparraten nach 1970 kontinuierlich zurückgegangen sind. Frieden, Sicherheit und eine gute Regierungsführung sind wichtige Rahmenbedingungen für Investoren.
Weitere große wirtschaftliche Probleme vieler afrikanischer Staaten müssen in Zukunft überwunden werden: ihre Abhängigkeit vom Export einzelner Rohstoffe, ihr sehr geringer Anteil am Welthandel, ihre nach wie vor hohe Schuldenlast und die große Zahl schwelender innerstaatlicher Konflikte.
Die Förderung der nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung ist einer der Schwerpunkte der Kooperation Deutschlands mit seinen afrikanischen Partnerstaaten. Die Bundesregierung sagt dafür jährlich im Durchschnitt 200 Millionen Euro zu und engagiert sich in enger Absprache mit den anderen Gebern der internationalen Gemeinschaft.
Leitbild der deutschen Maßnahmen zur Förderung einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung ist eine soziale und ökologische Marktwirtschaft. Die Programme konzentrieren sich vor allem auf bessere politische, rechtliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen und die Entwicklung des Privatsektors, breiten Zugang zu Finanzdienstleistungen und mehr Wachstum und Beschäftigung in der Agrarwirtschaft, insbesondere durch die Verarbeitung landwirtschaftlicher Rohstoffe in den Partnerländern.
Detaillierte Informationen über Deutschlands Engagement in diesem Arbeitsschwerpunkt finden Sie in der Broschüre:







