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Afrika südlich der Sahara

Good Governance

G8 Arbeitssitzung mit den Afrika Outreach-Vertretern im Park-Pavillion. Urheberrecht: REGIERUNGonline/Bergmann / Presse- und Informationsamt der BundesregierungGood Governance im Sinne der Art und Weise, wie in einem Staat Ent­scheidungen ge­troffen, Politiken formuliert und um­gesetzt werden, ist eine zentrale Voraus­setzung für Frieden und Sicherheit, für nach­haltige Ent­wicklung und für die Ver­wirklichung der Menschenrechte.

Die Förderung von Good Governance und demokratischen, rechtsstaatlichen Strukturen ist daher eines der zentralen Ziele der deutschen Entwicklungszusammenarbeit.

Für die Verbesserung der Governance in den Staaten Afrikas südlich der Sahara engagiert sich die Bundesrepublik mit jährlichen Neuzusagen von etwa 150 Millionen Euro. Deutschland leistet dadurch einen substanziellen Beitrag zu den Gesamtleistungen der internationalen Gemeinschaft auf diesem Gebiet.

Die Bundesrepublik konzentriert sich mit ihrem Engagement besonders auf die Themenbereiche Rechtsstaatlichkeit, Partizipation, Demokratie und Menschenrechte. Arbeits­schwerpunkte sind die Unterstützung von Dezentralisierungs­reformen und -prozessen, die Förderung nationaler und regionaler Governance-Reformprozesse, die Unterstützung regionaler Ansätze im Bereich Frieden und Sicherheit und der regionale Dialog.

Alle Anstrengungen dienen dem Ziel, die Armut der Menschen wirksam zu bekämpfen und Chancen für Entwicklung zu schaffen. Die Voraussetzungen dafür sind vorhanden: Experten schätzen, dass die afrikanischen Staaten mit verbesserten institutionellen Kapazitäten ihre Einnahmen verdoppeln könnten.

Einige afrikanische Staaten haben schon gezeigt, was möglich ist: Durch verlässlichere rechtliche Rahmenbedingungen, verbesserte Leistungsfähigkeit und Transparenz der staatlichen Administration, können mehr Investitionen angezogen und höhere Pro-Kopf-Einkommen erzielt werden.

Die afrikanischen Staaten haben wichtige Schritte zu besserer Governance und stärkerer Entwicklungsorientierung getan. Hierzu gehören die Neugründung der Afrikanischen Union, die Errichtung einer neuen Friedens- und Sicherheitsarchitektur, die Neue Partnerschaft für Afrikas Entwicklung (NEPAD) und die inzwischen etablierten gegenseitigen Bewertungs- und Beurteilungsprozesse ("Peer Reviews").

Deutschland unterstützt diese Entwicklung durch seine Zusammenarbeit mit den afrikanischen Partnern und im Rahmen der Europäischen Union, der G8 und der internationalen Gebergemeinschaft.

Detaillierte Informationen über Deutschlands Engagement in diesem Arbeitsschwerpunkt finden Sie in der Broschüre:

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