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El Salvador
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Situation und Zusammenarbeit
Seit Ende des Bürgerkriegs 1992 durchläuft El Salvador einen Demokratisierungsprozess. Das Land ist jedoch noch immer politisch und sozial tief gespalten. Die beiden führenden Parteien, die konservative ARENA – ehemals Partei der Militärs – und die linksgerichtete FMLN – ehemals Partei der Guerilla-Bewegung – stehen in der Tradition der einstigen Bürgerkriegsgegner. Die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen im Januar und März 2009 führten zum ersten demokratischen Regierungswechsel seit 1992. Mit Mauricio Funes stellt die FMLN seit Juni 2009 zum ersten Mal den Präsidenten. Im Parlament verfügt die Partei zwar über eine relative Mehrheit. Für zahlreiche Reformvorhaben ist der Präsident jedoch auf Unterstützung durch die Opposition angewiesen.
Zu den erklärten Schwerpunkten der Regierung gehört die Verbesserung der Grundversorgung der Bevölkerung in den Bereichen Unterkunft, Ernährung, Gesundheit und Bildung. Unter anderem sollen die Infrastruktur verbessert, der soziale Wohnungsbau ausgeweitet und ein allgemeines soziales Sicherungssystem aufgebaut werden.
Wirtschaftliche Entwicklung
Nach Jahren kontinuierlichen Wirtschaftswachstums wurde El Salvador durch die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise 2008 schwer getroffen. 2009 ging das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 3,5 Prozent zurück. Zusätzlich zur globalen Finanzkrise litt das Land unter den Folgen des Hurrikans Ida, der im November 2009 verheerende Zerstörungen angerichtet hatte. Die Beseitigung der Sturmschäden verschlang die Hälfte der Mittel, die eigentlich für die Ankurbelung der Wirtschaft, die Sanierung des Haushalts und die Bekämpfung der Armut vorgesehen waren.
2010 war nur eine leichte Erholung der Wirtschaft festzustellen und auch für 2011 rechnen Experten nur mit einem moderaten Wachstum. Sinkende Exporteinnahmen, ein vermindertes Steueraufkommen und eine hohe Staatsverschuldung stehen umfangreichen Ausgaben für staatliche Subventionen und Sozialprogramme gegenüber. Zudem ist die salvadorianische Wirtschaft stark von der Entwicklung in den USA abhängig, die sich zurzeit in einer Konjunkturkrise befinden. In El Salvador hat der US-Dollar 2001 die Landeswährung Colón als offizielles Zahlungsmittel abgelöst.
Um die Unterbeschäftigung zu reduzieren, die Steuereinnahmen zu erhöhen und zugleich dem Bevölkerungswachstum gerecht zu werden, müssten in El Salvador jährlich 100.000 Arbeitsplätze geschaffen werden. Investoren werden jedoch durch die hohe Gewaltkriminalität, Rechtsunsicherheit, Korruption und eine schwerfällige Bürokratie abgeschreckt.
El Salvador hat keine nennenswerten Rohstoffvorkommen und nur wenig Industrie, der es zudem an Vielseitigkeit fehlt. Bis 2005 dominierte die Textilindustrie die Wirtschaft, doch seit Auslaufen des Welttextilabkommens ist dieser Industriezweig durch die starke Konkurrenz aus Asien und die Weltwirtschaftskrise stark unter Druck geraten. Wichtigstes landwirtschaftliches Exportprodukt ist Kaffee.
Das Wirtschaftswachstum der vergangenen Jahre wurde vor allem vom privaten Konsum getragen. Dieser wiederum ist stark abhängig von den Rücküberweisungen (remesas) der fast drei Millionen im Ausland – vor allem in den USA – lebenden Salvadorianerinnen und Salvadorianer. 2010 beliefen sich diese Rücküberweisungen auf rund 3,5 Milliarden US-Dollar, das entsprach ungefähr 16 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.
El Salvador ist Mitglied des Zentralamerikanischen Integrationssystems (Sistema de la Integración Centroamericana, SICA) und hat außerdem mit wichtigen Exportpartnern wie den USA Freihandelsabkommen geschlossen. Im Mai 2010 wurde ein Assoziierungsabkommen zwischen der Europäischen Union und sechs zentralamerikanischen Staaten, darunter El Salvador, unterzeichnet. Es enthält ebenfalls Freihandelskomponenten, die Ratifizierung steht jedoch noch aus.
Bildungsdefizite schwächen Arbeitsmarkt
Trotz der verhältnismäßig guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist die Lage auf El Salvadors Arbeitsmarkt schwierig. Die offizielle Arbeitslosenquote lag 2008 bei sechs Prozent. Zählt man jedoch Unterbeschäftigung und den informellen Sektor hinzu, ist von einer Arbeitslosenquote von fast 50 Prozent auszugehen. Viele einheimische Unternehmen sind international nicht wettbewerbsfähig, weil ihre Arbeitskräfte nicht ausreichend qualifiziert sind. Somit können Qualitätsstandards nicht eingehalten werden und Innovationen bleiben aus. Gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wandern häufig ins Ausland ab, ausländische Investoren bringen hingegen meist eigenes qualifiziertes Personal mit ins Land.
Das salvadorianische Schul- und Universitätssystem weist im lateinamerikanischen Vergleich deutlichen Nachholbedarf auf. Trotz großer Reformanstrengungen der Regierung sind bei der Grundschul- und Mittelstufenausbildung noch große Defizite zu verzeichnen. Die Analphabetenquote liegt bei 16 Prozent. Im universitären Bereich haben zwar einige private Hochschulen mittlerweile internationales Niveau erreicht. Der Zugang wird jedoch durch Studiengebühren und Aufnahmeprüfungen eng begrenzt, so dass die Mehrheit der Bevölkerung keine weiterführenden Bildungsangebote nutzen kann. Die Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, das Ausbildungswesen bis 2021 zu reformieren.
Extreme soziale Ungleichheit
Die großen sozialen Unterschiede in der salvadorianischen Gesellschaft bestehen fort. Zwar konnte der Umfang der Armut seit Beginn der 1990er Jahre halbiert werden, nach Angaben der Weltbank von 2008 müssen jedoch fünf Prozent der Bevölkerung mit weniger als 1,25 US-Dollar, 15 Prozent mit weniger als zwei US-Dollar am Tag auskommen. Die Existenz vieler Familien hängt von den Rücküberweisungen ihrer im Ausland lebenden und arbeitenden Verwandten ab. Im Zuge der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise ab 2008 sind diese jedoch zurückgegangen. Zugleich sind die Preise für Grundnahrungsmittel und Kraftstoff in jüngster Zeit drastisch gestiegen.
Auf dem Index der menschlichen Entwicklung (HDI) 2010 nimmt El Salvador Platz 90 von 169 bewerteten Ländern ein. Vor allem in den ländlichen Regionen mangelt es großen Teilen der Bevölkerung an medizinischer Versorgung, Zugang zu sauberem Trinkwasser und Wohnungen. Das Leben auf dem Land ist zumeist von Eigenversorgung durch eine – allerdings wenig produktive – Landwirtschaft geprägt. Auch bleibt das Problem der ungleichen Landverteilung zugunsten weniger Großgrundbesitzer ungelöst. In den Städten führen Perspektiv- und Arbeitslosigkeit insbesondere unter Jugendlichen zu einer Zunahme krimineller Aktivitäten und sozialer Spannungen.
Entwicklungshemmnisse
Kriminalität und Rechtsunsicherheit behindern die soziale, wirtschaftliche und politische Entwicklung. El Salvador gehört zu den Staaten mit der weltweit höchsten Kriminalitätsrate. Die Gewaltbereitschaft lässt darauf schließen, dass viele soziale Konflikte nach dem Bürgerkrieg noch nicht gelöst sind. Jugendliche geraten häufig in das Fahrwasser von Jugendbanden (maras), die unter anderem für einen drastischen Anstieg der Erpressungsdelikte und der Drogenkriminalität verantwortlich gemacht werden. Die Ausweisung straffälliger Jugendlicher mit salvadorianischer Abstammung durch die USA und die zunehmende Präsenz internationaler Drogenkartelle verschärfen diese Probleme.
Eine weitere Entwicklungsbarriere ist die Umweltverschmutzung. Durch unsachgemäße Müllentsorgung werden Luft, Boden und Grundwasser belastet. Im Vergleich zu den Nachbarländern verfügt El Salvador zudem über relativ wenig Waldfläche. Zählt man die Kaffeebäume mit, sind etwa 16 Prozent des Landes bewaldet. Der Naturwald macht nur noch zwei Prozent der Landesfläche aus. Grund dafür sind massive Abholzungen, die auf eine extensive Agrar- und Viehwirtschaft sowie auf das starke Bevölkerungswachstum zurückzuführen sind. 2001 hat die Regierung deshalb strikte Umweltgesetze verabschiedet, deren Durchsetzung sich jedoch schwierig gestaltet.
Entwicklungspotenziale
Die politische und wirtschaftliche Stabilität, die zunehmende regionale Integration, die Verbesserung der Infrastruktur und der vergleichsweise solide Finanzsektor können als Entwicklungspotenziale gelten. El Salvador gehört zu den industriell am weitesten entwickelten Ländern Zentralamerikas. Durch eine Diversifizierung des Agrarmarktes könnte sich das Land von den Weltmarktpreisen für Kaffee unabhängiger machen. El Salvador ist ein junges und dicht besiedeltes Land. Dieses Potenzial könnte durch eine Ausweitung der Bildungsmöglichkeiten und Qualitätsverbesserungen in der beruflichen Ausbildung künftig besser ausgeschöpft werden.
Auf sozialpolitischer Ebene hat sich die salvadorianische Regierung zu einer stärkeren Armutsorientierung bekannt und dem Thema damit in der politischen Diskussion mehr Gewicht eingeräumt. Um die soziale Schieflage nachhaltig zu beheben, sind allerdings noch entschlossenere und weitergehende Maßnahmen erforderlich.
Zu den großen Herausforderungen gehört der Abbau der Staatsverschuldung, der auch vermehrt von der salvadorianischen Zivilgesellschaft eingefordert wird. Da die Steuerquote derzeit nur bei circa 13 Prozent liegt, plant die Regierung unter anderem eine umfassende Steuerreform, um die staatlichen Einnahmen zu erhöhen. Die Initiative des Präsidenten stößt jedoch auf starken Widerstand in der Privatwirtschaft. Im Rahmen der weltweiten "Tax Compact"-Initiative der Bundesregierung wurden El Salvador 2009 fünf Millionen Euro für Beratung bei der Fiskalpolitik zugesagt.
Schwerpunkte der Entwicklungszusammenarbeit mit El Salvador
Bei Regierungsverhandlungen im Jahr 2008 wurde die Entwicklungszusammenarbeit der Bundesrepublik mit El Salvador auf grenzüberschreitende und regionale Kooperationsansätze ausgerichtet. Diese werden künftig zumeist über das Zentralamerikanische Integrationssystem (SICA), dessen Sitz sich in El Salvador befindet, umgesetzt. Nur vereinzelt werden noch neue bilaterale Projekte gestartet, die sich aber im Rahmen regionaler beziehungsweise weltweiter Programme der Entwicklungszusammenarbeit zur Bewahrung globaler Güter (etwa Klima- und Umweltschutz, Good Governance) bewegen.
Ein regionaler Schwerpunkt des deutschen Engagements liegt im Umweltbereich. Als eines der ersten Länder nimmt El Salvador an der Initiative Klima- und Umweltschutz (IKLU) der Bundesregierung teil und erhielt in 2008 eine entsprechende Kreditzusage über 19,5 Millionen Euro. Damit sollen Umweltinvestitionen insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) sowie kleine erneuerbare Energieprojekten in El Salvador refinanziert werden.
Für ein Regionalprojekt in der Grenzregion Trifinio (zwischen El Salvador, Honduras und Guatemala) wurden bis heute insgesamt 20 Millionen Euro für den Waldschutz und die Sicherung der überwiegend salvadorianischen Wasserressourcen bewilligt. Daneben ist El Salvador in ein regionales Vorhaben für ganz Zentralamerika zum Waldschutz (REDD) eingebunden.
Große Erfolge verzeichnet bereits das regionale Programm "4E" zur Förderung von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz, das Deutschland mit bislang fünf Millionen Euro unterstützt (neben El Salvador profitieren Costa Rica und Honduras davon). Es gilt als Vorzeigeprojekt der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in El Salvador und stößt dort auf großes öffentliches Interesse.
Im Rahmen eines Besuchs von Entwicklungsminister Dirk Niebel in El Salvador im Oktober 2010 wurde außerdem ein Kredit in Höhe von 15 Millionen Euro für die Modernisierung des Abfallsystems zugesagt (vor allem für Rehabilitierung beziehungsweise Neubau von Deponien). Damit trägt Deutschland zur Lösung eines weiteren drängenden Umweltproblems des Landes bei.
Daneben wird El Salvador in Regionalprojekte zu den Themen HIV/AIDS-Bekämpfung, Raumordnung sowie nachhaltige Wirtschaftsförderung eingebunden. Ein großes Regionalvorhaben wird seit 2009 gemeinsam mit Guatemala und Honduras im Bereich Jugendgewaltprävention durchgeführt.
2008 und 2009 wurden El Salvador zwei Schuldenumwandlungen von jeweils 10 Millionen Euro gewährt. Mit den freigewordenen Mitteln der Schuldenumwandlung 2008 werden Infrastrukturmaßnahmen der Basisdienstleistungen (Bildung, Gesundheit, Wasser- und Abwasserversorgung, Stromversorgung) in den 32 ärmsten Gemeinden des Landes gefördert. Über die Verwendung der Schuldenwumwandlung 2009 wurde noch nicht abschließend entschieden.
Dezentralisierung und Gemeindeförderung
Aufgrund der deutschen Erfahrungen mit föderalen Strukturen interessieren sich viele Partnerländer für eine Unterstützung im Bereich Dezentralisierung und Kommunalentwicklung. Auch mit El Salvador wurde eine Zusammenarbeit in diesem Bereich vereinbart. Dabei geht es um eine bessere Planung und Umsetzung von Vorhaben und um eine transparente, partizipative Regierungsführung auf der lokalen Ebene.
1990 gründete El Salvadors Regierung einen Sozialinvestitionsfonds (Fondo de Inversión Social para el Desarrollo Local, FISDL), der die Entwicklung im Land durch Infrastrukturprojekte vor Ort unterstützt. So werden beispielsweise die Trinkwasser- und Elektrizitätsversorgung verbessert, der Straßenbau gefördert und Dienstleistungen für die arme Landbevölkerung angeboten. Die Planung und Umsetzung der FISDL-Projekte soll im Rahmen der Dezentralisierung auf die Gemeinden übertragen werden.
Noch bis Ende 2011 berät die deutsche Entwicklungszusammenarbeit El Salvador bei der Dezentralisierungspolitik – unter anderem im Rahmen des Programms zur "Beratung bei der Gemeindeförderung und Dezentralisierung (Programa de Asesoramiento en el Fomento Municipal y la Descentralización, PROMUDE)". Ziel ist es dabei, die Managementfähigkeiten der Gemeinden zu verbessern und den politischen Dialog zwischen den staatlichen Institutionen und den Gemeinden zu fördern. Es lässt sich bereits feststellen, dass das PROMUDE-Programm die kommunalen Verwaltungsstrukturen deutlich gestärkt hat.
Jugendliche machen den größten Teil der Bevölkerung aus – das Durchschnittsalter El Salvadors liegt bei 21 Jahren. Ihre aktive Mitwirkung an der lokalen Entwicklung soll durch den Aufbau von Jugendnetzwerken und ihre stärkere Einbeziehung bei Entscheidungen innerhalb der Gemeinden erreicht werden. Auch das Freizeitangebot für Jugendliche wird verbessert. Die salvadorianisch-deutsche Zusammenarbeit konzentriert sich in diesem Arbeitsbereich auf Gemeinden in der Region La Paz. Die gewonnenen Erfahrungen fließen auf nationaler Ebene in den politischen Dialogprozess ein und verbessern so die landesweiten Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Dezentralisierungspolitik.
Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung
Im Rahmen dieses Schwerpunktbereichs wird die Einkommens- und Beschäftigungssituation der wirtschaftlich benachteiligten Bevölkerungsgruppen, insbesondere die von Frauen und Jugendlichen, verbessert. Von den Maßnahmen profitiert vor allem die wirtschaftsschwache Region La Paz. In der Technischen Zusammenarbeit wird künftig vor allem die Komponente zur Jugendförderung ausgeweitet und anschließend in das Regionalvorhaben zur Jugendgewaltprävention überführt.
Die Regierung hat die Bedeutung der kleinsten, kleinen und mittleren Unternehmen (KKMU) für das Wirtschaftswachstum in El Salvador erkannt. Die Bundesrepublik unterstützt Maßnahmen zur Förderung dieses Sektors, zum Beispiel den Aufbau eines Marktes für Unternehmensdienstleistungen für KKMU, Berufsbildung und Umweltschutz in der Industrie.
Sozialer Wohnungsbau
Die Wohnraumsituation in El Salvador ist angespannt: Viele Menschen leben in provisorischen Unterkünften aus Pappe, Plastikbahnen oder Wellblech. Durch ein Erdbeben im Jahr 2001, den Tropensturm Stan im Oktober 2005 und den Hurrikan Ida im November 2009, hat sich der Wohnraummangel noch weiter erhöht. Behausungen werden aus Kostengründen häufig in gefährdeten Gebieten errichtet, so dass sie durch Erdrutsche und Überschwemmungen besonders bedroht sind. Trotz erheblicher Wiederaufbauanstrengungen fehlen noch immer rund eine halbe Million Wohnungen. Außerdem mangelt es häufig an Infrastruktur für Trinkwasser und Sanitäreinrichtungen.
Deutschland unterstützt El Salvador beim Neu- und Wiederaufbau von Wohnungen und bei der Erstellung von Raumordnungsplänen, etwa im Rahmen des Programms "Partizipative räumliche Planung für die Region La Paz (Programa Planificación Territorial Participativa para la Región de La Paz, PROA)". Auch die Sanierung von Slumgebieten in den Städten ist ein wichtiger Arbeitsbereich. Dabei werden Maßnahmen zur Verbesserung der lokalen Infrastruktur und der Umweltbedingungen, der Stärkung des sozialen Zusammenhalts der Menschen und der Verringerung der Jugendkriminalität sowie Gender-Aspekte miteinbezogen. Bereits vor den Regierungsverhandlungen 2008 wurde beschlossen, dass die Zusammenarbeit in diesem Schwerpunkt bis 2011 auslaufen soll.
Informationen

Publikationen

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Deutsche Entwicklungspolitik in Lateinamerika und in der Karibik
BMZ-Strategiepapier
(PDF 3,5 MB, barrierefrei) -
Entwicklung ländlicher Räume und ihr Beitrag zur Ernährungssicherung
BMZ-Strategiepapier
(PDF 201 KB, barrierefrei) -
Soziale Sicherungssysteme in Entwicklungsländern stärken
(PDF 330 KB, barrierefrei) -
Migration – Chancen für Entwicklung nutzen
(PDF 1,2 MB, barrierefrei) -
Katastrophenvorsorge – Beiträge der deutschen Entwicklungszusammenarbeit
(PDF 2,6 MB, barrierefrei)





