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Ecuador

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Situation und Zusammenarbeit
Ecuador erlebte zwischen 1998 und 2000 eine der schwersten Wirtschafts- und Finanzkrisen seiner Geschichte. Zu den Ursachen gehörten die Auswirkungen der Asienkrise von 1997, der Erdölpreisverfall Ende der 1990er Jahre, das Klimaphänomen El Niño, vor allem aber gravierende Schwächen der eigenen Wirtschaftsstruktur und -politik.
Seitdem hat sich die wirtschaftliche Lage – dank durchschnittlicher jährlicher Wachstumsraten von vier bis fünf Prozent – deutlich stabilisiert. Armut ist aber nach wie vor ein zentrales Problem des südamerikanischen Landes. Der monatliche Durchschnittslohn liegt bei nur 264 US-Dollar.
Aktuelle Daten der Regierung zur Erreichung der Millenniumsentwicklungsziele (MDGs) zeigen, dass die Zahl der Armen nicht zurückgeht: Wie in den Jahren zuvor lebt mehr als ein Drittel der Menschen in Armut, 15 Prozent gar in extremer Armut. Besonders betroffen ist die ländliche Bevölkerung, insbesondere Indigene und Afro-Ecuadorianer sowie Kinder. Auch in anderen Bereichen scheint die Erreichung der MDGs bis 2015 nicht realistisch zu sein. Defizite gibt es vor allem bei der Grundschulbildung, der Gleichberechtigung von Mann und Frau, der Kinder- und Müttersterblichkeit sowie dem nachhaltigen Schutz der Umwelt.
Im Index der menschlichen Entwicklung (HDI) konnte sich Ecuador dennoch im Laufe der vergangenen Jahre stetig verbessern und liegt im aktuellen Index von 2011 auf Rang 83 von 187 Ländern.
Mängel der Regierungsführung
Wesentliche Entwicklungsdefizite Ecuadors gehen vom Bereich der Regierungsführung und der politischen Instabilität aus, die das Land lange prägte.
Vor der Wahl des amtierenden Präsidenten Rafael Correa im Jahre 2007 wurden innerhalb von zehn Jahren sieben Präsidenten vorzeitig ihres Amtes enthoben. Keiner der zahlreichen Regierungen ist es in ihrer kurzen Amtszeit gelungen, eine nachhaltig wirksame Armutsbekämpfungsstrategie zu entwickeln.
Generell fehlen Ecuador effiziente Verwaltungsstrukturen sowie demokratische und transparente Mitbestimmungsprozesse. Korruption, Günstlingswirtschaft und der traditionell große politische und wirtschaftliche Einfluss der Eliten des Landes behindern eine breitenwirksame Entwicklung. Die allgemeine Rechtsunsicherheit ist ein gravierendes Problem für Investoren und Handelspartner.
Aufgrund der schlechten Regierungsführung ist das Vertrauen der Bevölkerung in die politischen Institutionen sehr gering. Besonders die indigene Bevölkerung im Hochland und im Amazonasgebiet sowie die Afro-Ecuadorianer sind von der politischen Teilhabe weitgehend ausgeschlossen.
Das ecuadorianische Gesundheitssystem ist vor allem auf dem Land völlig unterwickelt. 30 Prozent der Bevölkerung haben keinen Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen. Die Qualität der medizinischen Versorgung ist schlecht.
Das Bildungssystem ist ebenfalls von erheblichen Ungleichheiten geprägt: Einem finanziell gut ausgestattetem privaten Ausbildungswesen für wenige steht ein defizitäres staatliches Schulsystem für den Großteil der Bevölkerung gegenüber. Ländliche Gebiete sind unterversorgt, der kulturelle Identitätsanspruch der Indigenen wird kaum berücksichtigt. Von den landesweit zehn Prozent der Kinder, die keine Schule besuchen, stammt der größte Teil aus dieser Bevölkerungsgruppe. Die mangelnde Qualität des Bildungssektors zeigt sich auch daran, dass mit 14 Jahren nur noch 50 Prozent der Jugendlichen zur Schule gehen.
Einseitige Wirtschaftsentwicklung
Die Wirtschaft Ecuadors ist vor allem von den Erdölvorkommen im Amazonasgebiet abhängig. Der Erdölsektor ist für mehr als 50 Prozent des Gesamtexports und rund zwölf Prozent des Bruttoinlandsprodukts verantwortlich. Die staatlichen Einnahmen unterliegen den Schwankungen des Ölpreises auf dem Weltmarkt – und das gilt auch für die sozialen Ausgaben und Transferleistungen. Zuletzt führte der Ölpreisrückgang Ende 2008 zu einer Budgetkrise, die sich direkt auf die Wirtschaft und die bedürftigen Bevölkerungsgruppen auswirkte. Gleichzeitig gibt es innerhalb der indigenen Bevölkerung starke Vorbehalte gegen eine weitere Ausbeutung der Ölvorkommen – die Mitbestimmung der Indigenen ist bei der Nutzung natürlicher Ressourcen verfassungsrechtlich verankert. Vor allem die mangelhafte Bergbau- und Wassergesetzgebung und die ausbleibende praktische Ausgestaltung der indigenen Selbstverwaltungsrechte verstärken die bestehenden Interessenskonflikte.
Weitere wichtige Wirtschaftszweige sind Handel, Baugewerbe und Industrie mit jeweils rund zehn Prozent Anteil am Bruttoinlandsprodukt. Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei (Bananen, Kaffee, Garnelen) machen hingegen nur knapp sechs Prozent aus. Dabei lebt rund ein Drittel der Bevölkerung auf dem Land und ist in erster Linie landwirtschaftlich tätig. Das niedrige Bildungsniveau, die unwirtschaftlichen – weil zu kleinen – Besitzstrukturen und die auch im regionalen Vergleich niedrigen Flächenerträge sind Hauptursachen für die geringe Produktivität im Agrarsektor. Bislang fehlt eine staatliche Gesamtstrategie zur Entwicklung des ländlichen Raumes, die die unterschiedlichen sozialen, kulturellen und klimatischen Bedingungen berücksichtigt.
Die einseitige Wirtschaftsentwicklung hat auch negative Auswirkungen auf die Umwelt. Ecuador hat die höchste Entwaldungsrate Südamerikas. Durch die zu intensive Ausbeutung der Ressourcen und die wenig nachhaltige Nutzung von Agrar- und Waldflächen werden in großem Maße natürliche und wirtschaftliche Lebensgrundlagen zerstört. Hinzu kommen Schäden durch illegale Nutzung.
Demokratischer Neubeginn
Die Hoffnung auf mehr politische und wirtschaftliche Stabilität und Demokratie in Ecuador richtet sich auf die seit Januar 2007 amtierende Regierung von Staatspräsident Rafael Correa. Er wurde im April 2009 als erster Präsident in der Geschichte Ecuadors wiedergewählt. Seine Popularität nutzte er unter anderem dazu, im September 2008 per Volksentscheid eine neue Verfassung durchzusetzen. Seine bisherige Arbeit signalisiert Reformbereitschaft und Entwicklungsorientierung.
Leitbild der Regierung Correa ist das Konzept der "solidarischen Wirtschaft". Armutsbekämpfung, soziale Gerechtigkeit, die Erreichung der Millenniumsziele und die Reform des Staatswesens sind zentrale Punkte der Reformagenda. Ein erster Schritt war 2007 die Veröffentlichung eines nationalen Entwicklungsplans 2007 bis 2010 sowie die Ende 2009 erfolgte Überarbeitung des "Plan Nacional para el Buen Vivir", der nunmehr bis 2013 gilt. Die Umsetzung steuert ein nationales Planungs- und Entwicklungssekretariat (Secretaria Nacional de Planificación y Desarrollo, SENPLADES) mit einem umfassenden Planungsauftrag für das ganze Land und alle Sektoren.
Die Regierung strebt unter anderem einen dezentral organisierten, effizienten, transparenten und an den Bedürfnissen der Bürger orientierten Staat an, der auch in der Wirtschaftspolitik eine stärkere Rolle übernehmen soll. Das ehrgeizige Sozialprogramm sieht vor, die größte Armut zu bekämpfen, Chancengleichheit für benachteiligte Bevölkerungsgruppen herzustellen, das Bildungs- und Gesundheitssystem zu verbessern sowie Kleinunternehmer zu fördern. Die Finanzierung dieser Reformen ist allerdings bislang noch nicht gesichert. Gegenwärtig bestimmen weiterhin öffentliche Investitionen in die Infrastruktur (Erdöl, Stromerzeugung, Straßenbau) das Wirtschaftsgeschehen; Impulse aus dem Privatsektor bleiben weitgehend aus.
Im Umweltbereich strebt die Regierung eine ökologisch nachhaltige Wirtschaftsentwicklung an. Es ist jedoch noch nicht abzusehen, welche Priorität dem Ressourcenschutz tatsächlich eingeräumt wird, wenn er mit den wirtschaftspolitischen Zielen und finanziellen Notwendigkeiten konkurrieren muss. Gleichwohl sorgte der Vorschlag der Regierung zum Schutz des Naturreservats Yasuní international für Aufsehen: Ecuador ist bereit, auf die Ölförderung in dem Nationalpark zu verzichteten, obwohl rund zwanzig Prozent der Reserven des Landes dort vermutet werden. Bedingung für den Verzicht ist, dass die internationale Staatengemeinschaft mindestens die Hälfte der erwarteten Einnahmen aus der Ölförderung ersetzt.
Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel hat sich gegen die Förderung dieses Ansatzes ausgesprochen: "Mein Ziel als Entwicklungsminister muss sein, unsere Partnerländer dabei zu unterstützen, dass ihr Rohstoffreichtum zum Segen, nicht zum Fluch für ihr Land wird. Das können wir am besten, indem wir ihnen passgenaue Unterstützungsangebote machen, zum Beispiel REDD+. Ich teile die Ziele der ecuadorianischen Regierung, aber ich teile ausdrücklich nicht das angestrebte Instrument. Unterlassene Ölförderung allein reicht eben nicht zum Waldschutz."
Entwicklungspotenziale
Durch seine geographische Lage und seinen Reichtum an natürlichen Ressourcen verfügt Ecuador über große wirtschaftliche Entwicklungspotentiale – zum Beispiel in den Bereichen Ölförderung, Tourismus, Handel und Landwirtschaft. Das traditionell wichtigste Agrarerzeugnis sind Bananen, die in der Küstenregion angebaut werden. Außerdem ist Ecuador weltweit der wichtigste Produzent besonders hochwertiger Kakaosorten.
Die recht gute wirtschaftliche Lage Ecuadors und die derzeit relativ hohen Erdölpreise bilden eine gute Basis für die Umsetzung von Reformen. Es bleibt allerdings abzuwarten, wie stark regulierend die Regierung Correa in die Wirtschaft eingreift und dadurch möglicherweise private Investoren abschreckt. Von Bedeutung sind auch die weitere regionale Integration Ecuadors und das Verhältnis zu den beiden einzigen Nachbarländern Kolumbien und Peru. Ecuador brach im März 2008 die diplomatischen Beziehungen mit seinem nördlichen Nachbarn Kolumbien ab, nachdem das Land auf ecuadorianischem Boden eine Militäraktion gegen kolumbianische Rebellen durchgeführt hatte. Mit der Wiederentsendung der jeweiligen Botschafter Ende 2010 hat sich das Verhältnis jedoch wieder normalisiert.
Weiteres Entwicklungspotenzial ergibt sich aus der Verbesserung der Handelsbeziehungen mit der Europäischen Union. Durch die Einführung eines einheitlichen EU-Zolls für Bananen Ende 2009 wurde eine zentrale Handelsbarriere beseitigt. Ursprüngliche Assoziationsverhandlungen der EU mit den Staaten der Andengemeinschaft (Bolivien, Ecuador, Kolumbien und Peru) waren unter anderem an dieser Frage gescheitert. Kolumbien und Peru haben inzwischen ein Freihandelsabkommen mit der EU abgeschlossen, Ecuador hat die förmliche Aufnahme von Verhandlungen beantragt.
Schwerpunkte der deutschen Zusammenarbeit mit Ecuador
Deutschland engagiert sich seit den 1950er Jahren entwicklungspolitisch in Ecuador. Die Bundesrepublik ist nach den USA und Spanien der drittwichtigste bilaterale Geber. 2008 wurden Ecuador 25,5 Millionen Euro für den Zeitraum bis 2010 neu zugesagt. Davon entfallen 12 Millionen Euro auf Vorhaben der Technischen, 13,5 Millionen Euro auf Projekte der Finanziellen Zusammenarbeit. In Absprache mit der ecuadorianischen Regierung ist die deutsche Unterstützung auf zwei Schwerpunkte ausgerichtet:
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Umwelt- und Ressourcenschutz
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Modernisierung des Staates, Dezentralisierung und Förderung lokaler Regierungen
Die Gleichstellung der Geschlechter und die Minderung der Benachteiligung indigener und afro-ecuadorianischer Bevölkerungsgruppen werden als Querschnittsthemen in allen Vorhaben berücksichtigt.
Umwelt- und Ressourcenschutz
Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit orientiert ihr Engagement im Schwerpunkt Umwelt- und Ressourcenschutz am Nationalen Entwicklungsplan und am Strategischen Plan des Nationalen Schutzgebietesystems (SNAP). Das deutsche Engagement umfasst den gesamten Bereich von der Ministerialebene bis hin zu lokalen Bevölkerung. Ziel ist es, einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und der natürlichen Lebensgrundlagen zu leisten. Durch ein effizientes Management der Schutzgebiete und ihrer Einflusszonen und die Einführung nachhaltiger Nutzungsformen der natürlichen Ressourcen wird ihr Erhalt langfristig gesichert, es werden Einkommensquellen geschaffen und ein Beitrag zur Armutsverringerung geleistet.
Das deutsche Engagement konzentriert sich dabei auf drei Handlungsfelder:
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Politikberatung, Institutionenentwicklung und Investitionen zur Verbesserung der Voraussetzungen für ein effektives Management von Schutzgebieten und ihrer Einflusszonen auf nationaler Ebene;
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Unterstützung der für den Erhalt der Schutzgebiete relevanten Akteure auf der subnationalen Ebene bei der Umsetzung ihrer Aufgaben (und Investitionen zur Verbesserung der für den Schutz der Gebiete relevanten Infrastruktur und Ausstattung);
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Nachhaltige Inwertsetzung der natürlichen Ressourcen in den Schutzgebieten und ihren Einflusszonen.
Zur Stärkung des vom ecuadorianischen Umweltministerium geschaffenen Nationalen Schutzgebietesystems hat das BMZ 2009 zusätzliche Mittel in Höhe von vier Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise unterstützt Deutschland den Erhalt der Artenvielfalt und trägt zur Verringerung des Klimawandels bei.
Deutschland konnte in den vergangenen Jahren einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Umweltministeriums leisten. Es wurde in die Lage versetzt, Themen wie Governance und Dezentralisierung im Umweltbereich, Forstkontrolle und Zusammenarbeit mit Indigenen verstärkt auf der Tagesordnung der Regierung zu verankern. Ein weiterer Erfolg ist die Einrichtung eines politisch weitgehend unabhängigen Umweltfonds (Fondo Ambiental Nacional, FAN). Dieser soll die Finanzierung des nationalen Schutzgebietesystems (SNAP) dauerhaft absichern.
Deutschland möchte zukünftig ebenfalls Maßnahmen gegen Entwaldung im Rahmen des UN-Klimaschutzprogramms REDD (Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation in Developing Countries) sowie den Aufbau eines nationalen REDD-Rahmens in Ecuador unterstützen. Hierfür hat das BMZ 2011 zusätzlich 10 Millionen Euro zugesagt.
Modernisierung des Staates, Dezentralisierung und Förderung lokaler Regierungen
Ein handlungsfähiger, dezentral organisierter, demokratischer und transparenter Rechtsstaat ist Voraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung und eine erfolgreiche Armutsbekämpfung in Ecuador.
Ziel der gemeinsamen Strategie im Schwerpunkt ist, dass Ecuador durch die Förderung einer stabilen, demokratischen und dezentralisierten Staatsstruktur, die sich an den öffentlichen Kernfunktionen und den Bedürfnissen der Bürger orientiert, über die notwendigen Rahmenbedingungen für die Armutsbekämpfung und nachhaltige Entwicklung verfügt.
Hierzu orientiert sich die Arbeit im Schwerpunkt an den folgenden Handlungsfeldern:
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Unterstützung der Modernisierung und Dezentralisierung der öffentlichen Verwaltung
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Stärkung der dezentralen Verwaltung und Aufbau von Kapazitäten zur Erbringung qualitätsorientierter und am Bedarf der Bürger ausgerichteter Dienstleitungen
Deutschland konzentriert sich bislang aufgrund der schwierigen politischen Rahmenbedingungen auf die Zusammenarbeit mit ausgewählten Provinzen und Kommunen. Sie werden dabei unterstützt, am Bedarf der Bürger ausgerichtete soziale Dienstleistungen bereitzustellen, insbesondere in den Bereichen Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung sowie Abfallwirtschaft. Weitere regionale Vorhaben fördern den Aufbau von Kapazitäten indigener Organisationen sowie die Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen. Eine zentrale Voraussetzung ist dabei die Beteiligung der Zivilgesellschaft.
Einen wichtigen Beitrag zur Modernisierung des Staatswesens leistete die deutsche Entwicklungszusammenarbeit durch die Mitarbeit an zwei Gesetzen, die 2010 von der Regierung Correa verabschiedet wurden. Die Stärkung der regionalen und lokalen Gebietskörperschaften durch mehr Autonomie und Dezentralisierung ist Ziel des "Código Orgánico de Organización Territorial, Autonomía y Descentralización" (COOTAD). Eine bessere Kontrolle und Verwendung der öffentlichen Finanzen wird durch den "Código Orgánico de Planificación y Finanzas Públicas" (COPFP) angestrebt. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) wird die Umsetzung der beiden Gesetze auch zukünftig unterstützen.
Informationen

Siehe auch
- Meldung 03.05.2012:
Dirk Niebel: Klare Haltung war richtig - Meldung 14.03.2012:
Dirk Niebel: Ecuadorianische Reaktion enttäuscht - BMZ-Newsletter-Spezial "Yasuní"
- Dschungel statt Öl?
Beitrag von Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel, erschienen in der "tageszeitung" (taz) vom 23. September 2011 - Thema: Armut
- Thema: Demokratie
- Thema: Gute Regierungsführung
- Thema: Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung
- Thema: Umwelt
Publikationen

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Deutsche Entwicklungspolitik in Lateinamerika und in der Karibik
BMZ-Strategiepapier
(PDF 3,5 MB, barrierefrei) -
Ökologisches Wirtschaften
BMZ-Informationsbroschüre
(PDF 5 MB, barrierefrei) -
Entwicklungspolitisches Strategiepapier Extraktive Rohstoffe
(PDF 575 KB, barrierefrei) -
Biosphärenreservate
Modellregionen für ein ökologisches Wirtschaften
(PDF 2,3 MB, barrierefrei) -
Entwicklung ländlicher Räume und ihr Beitrag zur Ernährungssicherung
BMZ-Strategiepapier
(PDF 201 KB, barrierefrei)





