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Lateinamerika und Karibik
Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Teilhabe der Armen
Zur Bekämpfung der strukturellen Ursachen von Armut in Lateinamerika fördert Deutschland die Stärkung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit und die Verbesserung der Teilhabe von Armen und Benachteiligten in der Region.
Zentrale Anliegen dieses Arbeitsschwerpunktes sind:
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Die Achtung, der Schutz und die Gewährleistung von Menschenrechten – zum Beispiel durch die Stärkung des Amtes der Ombudsperson, die die Aufgabe hat, die Rechte und Interessen des Volkes gegenüber der Verwaltung als staatlichem Machtapparat zu schützen und Vertrauen zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und dem Staat zu stiften.
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Die Förderung der parlamentarischen und zivilgesellschaftlichen Kontrolle der Regierungen.
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Die Verbesserung des Justizsystems – besonders benachteiligten Bevölkerungsgruppen soll zum Beispiel der Zugang zu juristischen Dienstleistungen erleichtert werden.
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Die Förderung der politischen und wirtschaftlichen Beteiligung von Indigenen und Frauen.
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Die Förderung einer verantwortungsvollen Regierungsführung im Bereich der öffentlichen Finanzen mit dem Ziel einer armutsorientierten, transparenten und effizienten Haushalts- und Finanzpolitik.
In Ländern mit Konfliktpotentialen ist Krisenprävention ein wichtiges Querschnittsthema. Dabei stehen die Verbesserung des Dialogs zwischen Staat und Zivilgesellschaft und die Unterstützung von Mechanismen zur gewaltfreien Konfliktbearbeitung im Vordergrund.
Strategische Partnerschaften mit der Interamerikanischen Entwicklungsbank und der UN-Wirtschaftskommission für Lateinamerika (Comisión Económica para América Latina, CEPAL) sollen als Plattform für den politischen Dialog weiter ausgebaut werden. Wichtige Themen dieses Dialogs sind Jugend und Gewalt in Zentralamerika, Menschenrechte, Frauenrechte und sozial gerechte Steuerreformen.
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