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Mittel-, Ost- und Südosteuropa
Am 17. Februar 2008 erklärte das Parlament in Pristina die Loslösung Kosovos von der Republik Serbien. Am 15. Juni 2008 trat die Verfassung in Kraft, wodurch der Prozess der Staatsbildung formal abgeschlossen wurde. Inzwischen haben 62 Staaten Kosovo völkerrechtlich anerkannt, darunter Deutschland und die Mehrzahl der EU-Mitgliedsstaaten (Stand: September 2009). Zuvor wurde Kosovo seit 1999 auf Basis der UN-Resolution 1244 als autonomes Territorium von den Vereinten Nationen verwaltet.
Die Zusammenarbeit Deutschlands mit Kosovo begann bereits unmittelbar nach Ende der militärischen Intervention der NATO 1999. Die Maßnahmen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit mit Kosovo – aber auch in der gesamten Region Südosteuropa – haben das Ziel, die Lebensverhältnisse der Bevölkerung zu verbessern, kleine und mittlere Unternehmen zu fördern und den Wandel von der sozialistischen Planwirtschaft zur Marktwirtschaft zu unterstützen.
In Kosovo konzentrierte sich das deutsche Engagement zunächst auf Soforthilfemaßnahmen. Inzwischen stehen die nachhaltige Erholung der kosovarischen Wirtschaft sowie langfristig die politische und wirtschaftliche Heranführung an die Normen und Standards der EU im Vordergrund.
Dazu wurden mit den Partnern in Kosovo folgende Schwerpunkte der gemeinsamen Entwicklungszusammenarbeit festgelegt: Die Förderung der öffentlichen Versorgungsinfrastruktur, die Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung, die Neustrukturierung von Verwaltung und politischen Rahmenbedingungen sowie die Bildungsreform.
Deutsche Botschaft

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