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Mittel-, Ost- und Südosteuropa

Annäherung an die EU und Unterstützung durch die europäische Entwicklungszusammenarbeit

Die Staats- und Regierungschefs der EU haben auf ihrem Gipfeltreffen 2003 im grie­chischen Thessaloniki allen Staaten des west­lichen Balkans eine klare EU-Beitritts­perspektive gegeben.

Kroatien, Mazedonien, Albanien, Montenegro, Bosnien-Herzegowina, Serbien und der Kosovo haben Stabilisierungs- und Assoziierungs­ab­kommen mit der EU unter­zeichnet. Kroatien und Mazedonien haben den Status von EU-Beitritts­kandidaten.

Die Bundesrepublik unterstützt diese Länder im Rahmen ihrer bilateralen Zusammenarbeit dabei, sich an die EU anzunähern und in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft EU-Standards zu verwirklichen. Im Rahmen der europäischen Entwicklungszusammenarbeit werden diese Länder durch das Instrument für Heranführungshilfe (Instrument for Pre-Accession Assistance, IPA) unterstützt.

Die Ukraine, Weißrussland und die Republik Moldau sowie die Kaukasusstaaten Armenien, Aserbaidschan und Georgien werden im Rahmen der europäischen Entwicklungszusammenarbeit durch das Europäische Nachbarschafts- und Partnerschaftsinstrument (ENPI) gefördert. Die EU bietet diesen Nachbarländern eine verstärkte ökonomische und politische Zusammenarbeit an.

Ausführliche Informationen dazu finden Sie im Kapitel Europäische Zusammenarbeit.

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Lexikon der Entwicklungspolitik
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