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Asien
Kaum ein asiatisches Land ist in seiner Geschichte so stark vom Westen geprägt worden, wie die Philippinen, die nach dem spanischen König Philipp II. benannt sind. Nach etwa 300-jähriger Zugehörigkeit zum spanischen Kolonialreich und anschließender fast 50-jähriger amerikanischer Herrschaft wurde der Staat 1946 unabhängig. Seither orientieren sich die Philippinen stark an den USA. Die Vereinigten Staaten sind der Hauptabsatzmarkt des Landes und viele Filipinos leben und arbeiten dort.
Die Wirtschaft des Landes wird durch die wachsende Elektronikindustrie und den Dienstleistungssektor bestimmt, der die Hälfte des Bruttonationaleinkommens erwirtschaftet. Doch die Kluft zwischen der kleinen Zahl von Reichen und der Mehrheit der teilweise sehr Armen ist noch immer groß.
Der philippinische Archipel mit mehr als 7.000 Inseln ist eines der artenreichsten Ökosysteme der Welt. Übernutzung und Raubbau haben aber zu gravierenden Umweltproblemen geführt.
Entwicklungszusammenarbeit
Die Konflikte mit separatistischen muslimischen und maoistischen Gruppen, die schon Tausende Menschen das Leben kosteten, haben in den vergangenen Jahren wieder zugenommen. Die philippinische Regierung befindet sich zurzeit in Friedensverhandlungen mit einzelnen Gruppierungen. Die Suche nach friedlichen Lösungen ist ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit zwischen den Philippinen und Deutschland.
Deutsche Botschaft

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