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Internationale Initiativen


Bundesentwicklungsminister Gerd Müller bei der G7-Konferenz zu Klimarisikoversicherungen

Bei der Entwicklungszusammenarbeit im Wassersektor steht Deutschland international mit einer Vielzahl von Akteuren im Austausch, beispielsweise mit den zuständigen Organisationen der Vereinten Nationen, mit der Global Water Partnership und dem "Water Integrity Network", das sich der Korruptionsbekämpfung in der Wasserwirtschaft widmet. Es ist unerlässlich, gemeinsam vorzugehen, damit die Wirksamkeit der Kooperation steigt, erfolgreiche Ansätze ausgeweitet und neue Konzepte und Kooperationspotenziale genutzt werden können.

Die Bundesregierung bringt ihre Positionen in internationale Prozesse ein, stößt so Veränderungen an und gestaltet die internationale Wasserpolitik mit. Dies geschieht etwa im Rahmen der G7, der G20 oder des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen.

Ein Erfolgsbeispiel für die Arbeit der Bundesregierung auf internationaler Ebene ist die steigende Anerkennung der Sanitärversorgung als gleichwertiges Ziel neben der Wasserversorgung – Deutschland hat sich dafür über Jahre in verschiedenen Foren stark gemacht. Ein weiteres Beispiel ist der "Nexus"-Ansatz für Wasser-, Energie- und Ernährungssicherheit – eine von der Bundesregierung 2011 organisierte Konferenz zu diesem Thema löste global eine erhebliche Dynamik aus.

Lexikon der Entwicklungspolitik

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