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Zusammenarbeit konkret

Mehr Sportangebote für Mädchen

Ausbildung von zukünftigen Lehrerinnen am Teacher Training College in Masar-e Scharif, Afghanistan

Viele Mädchen und junge Frauen in Afgha­nistan möchten gern Sport treiben. Bislang ist die beste Möglich­keit dazu der Schul­sport – zusätzliche Vereins­angebote gibt es für sie kaum. Das Bun­des­mi­nis­te­rium für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­ar­beit und Ent­wick­lung (BMZ) engagiert sich daher für eine Aus­weitung des schuli­schen Angebots. Projekt­partner sind das afghanische Bil­dungs­ministerium, der Deutsche Fuß­ball-Bund, der Afgha­nische Fußball-Ver­band und weitere natio­nale Sport­verbände. Im Mittel­punkt stehen die Sport­arten Fußball und Volley­ball, die bei afgha­nischen Mädchen beson­ders beliebt sind.

Ziel des von der GIZ durch­geführ­ten Projekts ist, gemein­sam mit den lokalen Partnern Lehre­rinnen auszubilden, die dann an den Schulen Sport­unter­richt für Mädchen an­bieten. In einem ersten Schritt wird – unter Mit­wirkung der Lehre­rinnen – ein Konzept zur För­derung des Schul­sports in Afghanistan erar­beitet. Dieses Konzept wird dann an einigen Schulen in nörd­lichen Provinzen sowie in ein bis zwei Schulen in der Haupt­stadt Kabul modell­haft um­gesetzt. Im An­schluss wird aus­gewertet, ob sich das Sport­angebot an diesen Schulen deut­lich verbessert hat.

Begleitend werden Materia­lien zum Thema "Sport für Ent­wick­lung" erar­beitet und veröffent­licht. Verläuft das Pilot­projekt an den ausge­wählten Schulen erfolg­reich, kann das Vorhaben schnell auf andere Landes­teile ausgedehnt werden.

Projektbezeichnung: Förderung von Mädchen und jungen Frauen durch Sport (-pädagogische) Angebote in Schulen

Geplante Laufzeit: Ende 2013 bis Ende 2015

Lexikon der Entwicklungspolitik

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