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Headergrafik Hackathon

Der BMZ #SmartDevelopmentHack

Der Corona-Schock stellt gerade Entwicklungsländer vor eine große Herausforderung, die enorme soziale und wirtschaftliche Folgen nach sich zieht. Mit dem #SmartDevelopmentHack fördert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) innovative digitale Lösungen, um die Herausforderungen des Coronavirus in den Partnerländern zu bewältigen.

Unter der Schirmherrschaft des BMZ und gemeinsam mit dem "Team Europe" der EU-Kommission, anderen EU-Mitgliedsstaaten, Tech-Unternehmen und der Zivilgesellschaft rufen wir im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentenschaft zu dem globalen Hackathon #SmartDevelopmentHack auf.

Herzlichen Glückwunsch!

Aus über 1.000 eingereichten Lösungen haben wir 20 Teams ausgewählt, die am 14. und 15. Mai am #SmartDevelopmentHack teilnehmen werden.

Von der Idee zur Praxis – es geht los!

Ihre Idee hat uns überzeugt! Nun ist an der Zeit, dass wir gemeinsam die nächsten Schritte machen und Ihre Lösungen in die Tat umsetzen.

Dafür verbinden wir jedes Team mit einem erfahrenen Coach, der Sie für zwei Tage unterstützt und durch die Working Sessions des Hackathons führt. Für das Fachliche stehen ihnen außerdem viele interdisziplinäre Experten aus unserem Partnernetz mit Rat und Tat zur Seite.

Eins noch: Was wäre ein Hackathon ohne eine kleine Extra-Challenge, bei dem es auch etwas zu gewinnen gibt? Noch wollen wir nicht zu viel verraten. Freuen Sie sich auf eine kleine aber feine Social Media Challenge...

Die Jury

Grafik: Prozess Hackathon

Die Herausforderungen

Die fünf Säulen unserer Digitalstrategie werden dazu beitragen, die globalen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie zu meistern. Wir suchen nach Lösungen in den folgenden Bereichen:

  • Arbeit und Wirtschaft: Die Corona-Pandemie hat große Auswirkungen auf Industrien und Volkswirtschaften weltweit. Nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und menschenwürdige Beschäftigung müssen gesichert werden. Wir suchen nach digitalen Technologien, die in der Corona-Krise als Katalysator für Arbeit und Wirtschaft dienen.
  • Lokale Innovation: Wir streben danach, weltweit lokale digitale Innovatoren zu finden und zu vernetzen. Die Förderung digitaler Lösungen mit lokaler Wirkung und die Förderung von lokalen Ökosystemen kann dazu beitragen, lokale Folgen der Pandemie besser zu bekämpfen.
  • Chancengleichheit: COVID-19 setzt gerade benachteiligte Menschen der Gefahr einer weiteren Marginalisierung aus. Da auch Klassenzimmer geschlossen bleiben, suchen wir nach digitalen Lernformaten, die weiteren Bildungszugang gewährleisten können. Konzepte, die die digitale Kluft überwinden und einen gleichberechtigten Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung gewährleisten, spielen eine zentrale Rolle.
  • Gute Regierungsführung und Menschenrechte: Information und Nachrichten sind in der Krise von zentraler Bedeutung: Bürger*innen und Entscheidungsträger*innen brauchen schnelle und zuverlässige Informationen. Wir fördern digitale Lösungen in unseren Partnerländern, um den Aufbau von Informationssystemen und den Schutz der Menschenrechte zu unterstützen.
  • Daten für Entwicklung: Digitale Daten liefern wichtige Informationen zur Vorhersage der Pandemie-Entwicklung und zur besseren Planung und Organisation der Gesundheitsversorgung. Wir wollen Gesundheitsdienste und politische Entscheidungsträger*innen in die Lage versetzen, bessere, datengestützte Entscheidungen zu treffen.

In Anlehnung an die fünf Ziele der BMZ-Digitalstrategie bauen wir zur Bewältigung der Corona-Krise auf fünf Smart-Development-Ansätze. 

Equal opportunities

Equal opportunities

Good governance

Good governance

Employment

Employment

Partnership

Partnership

#SmartDevelopmentHack – baut auf existierende digitale Lösungen

Das Coronavirus trifft die ärmsten Länder besonders hart. Die globale Pandemie stellt nicht nur ihre Gesundheitssysteme vor existenzielle Herausforderungen. Auch wirtschaftlich und sozial können viele unserer Partnerländer den Corona-Schock nicht abfedern.

Gleichzeitig entstehen neue digitale Innovationen auf der ganzen Welt, um diese Probleme zu lösen: Beispielhaft ist die Verwendung von Big Data zur Vorhersage von Infektionsketten oder 3D-gedruckte Atemschutzmasken, deren Design Open Source verfügbar ist.

Das BMZ will deshalb alle Kräfte bündeln und gemeinsam aktiv werden, um Lösungen gegen die Corona-Krise zu finden. Weltweit finden derzeit viele Corona-Hackathons statt, bei denen digitale Lösungen neu erarbeitet werden.

Wir sind überzeugt: Viele der Lösungen sind angepasst auch auf die Herausforderungen in der Entwicklungszusammenarbeit anwendbar. Unser Ziel ist es, auf bestehende digitale Lösungen aufzubauen und diese mit Partner*innen zielgerichtet zu verfeinern und zu skalieren – über Länder und Sektoren hinweg. Der Hackathon soll erprobte Lösungen lokal anpassen und Innovationen fördern, die direkt vor Ort digital weiterhelfen.

In einem zweitägigen Hackathon (14.–15. Mai) werden gemischte Teams co-kreativ zusammenarbeiten. Die besten Lösungen werden von einer Jury ausgewählt und erhalten weitere Finanzierung um ihre Wirkung nachhaltig zu steigern.

Melden Sie sich bei Fragen: smartdevelopmenthack@giz.de

Grafik: Partner des Hackathons

Lexikon der Entwicklungspolitik

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