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Der deutsche Beitrag

Aufbau und Stärkung der Rohstoffwirtschaft


Koksgasreinigungsanlage mit Arbeitern, Peking/China.

Bergbau ist kapitalintensiv, hat aber einen vergleichsweise geringen Bedarf an Arbeitskräften. Der Nutzen, der sich für Staaten aus dem Rohstoffabbau ergeben kann, liegt daher vor allem in den langfristigen Einnahmen, zum Beispiel in Form von Steuerzahlungen der Bergbauunternehmen. Mittel- und langfristig profitieren rohstoffexportierende Länder auch vom Aufbau einer Zuliefer- und Weiterverarbeitungsindustrie, die deutlich mehr Arbeitsplätze schafft als der Bergbau selbst. Hierfür sind jedoch Infrastruktur (Straßen- und Eisenbahnnetz, Häfen sowie Strom- und Wasserversorgung), ausgebildete Arbeitskräfte sowie angepasste Kreditangebote wichtige Voraussetzungen.

Im Rahmen der finanziellen Zusammenarbeit unterstützt Deutschland seine Partnerländer mit Krediten für Rohstoff- und Infrastrukturprojekte.

Vorhaben der technischen Zusammenarbeit tragen zum Beispiel zur Fortbildung von Fachpersonal bei. Besondere Bedeutung kommt auch dem Technologietransfer zu: Die Einführung moderner, effizienter und umweltfreundlicher Maschinen und Anlagen, verbunden mit der Vermittlung technischer Kompetenzen, ist ein wichtiges Element beim Aufbau einer nachhaltigen Rohstoffwirtschaft.

Lexikon der Entwicklungspolitik

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