Hauptinhalt

Entwicklungsfaktor Rohstoffe

Entwicklungszusammenarbeit im Rohstoffsektor

Kupfermine in Sambia.

Bereits auf dem G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm hat Deutschland ein klares Signal für eine neue internationale Entwicklungszusammenarbeit im Rohstoffbereich gesetzt: Es gilt, den rohstoffreichen Ländern die erfolgreiche Nutzung ihres Ressourcenreichtums für eine soziale, ökonomische und umweltverträgliche Entwicklung zu ermöglichen. Dieser entwicklungspolitische Schwerpunkt wurde unter deutscher Präsidentschaft auf dem G7-Gipfel in Elmau 2015 bekräftigt.

Der Rohstoffsektor kann einen großen Beitrag zur Armutsminderung und zur nachhaltige Entwicklung leisten. Dafür müssen jedoch die notwendigen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen in den Partnerländern gefördert und stabilisiert werden. Gute Regierungsführung, ein angemessener Rechtsrahmen sowie eine transparente und kompetente Verwaltung sind Schlüsselelemente, auf die sich die deutsche Entwicklungszusammenarbeit konzentriert.

Deutschland verfolgt in Kooperation mit seinen Partnerländern einen breiten und integrativen Ansatz. Angestrebt werden Verbesserungen in der gesamten Rohstoffwertschöpfungskette: Die entwicklungspolitischen Maßnahmen sollen in sämtlichen Phasen greifen – von der Erkundung und Rohstoffgewinnung über den Handel bis zur Weiterverarbeitung.

Zu den Ländern, die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) dabei unterstützt werden oder wurden, einen Rohstoffsektor aufzubauen und diesen nachhaltig zu gestalten, gehören unter anderem die Demokratische Republik Kongo, Chile, Peru, Vietnam, Namibia, Liberia, Sierra Leone, Laos, Tadschikistan und die Mongolei.

Lexikon der Entwicklungspolitik

Fenster schließen

 

Seite teilen