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Internationale Initiativen

Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)


Im Rahmen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) setzt sich Deutschland unter anderem für die Selbstverpflichtung internationaler Akteure ein – etwa durch Einhaltung der OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen.

Mit diesen Richtlinien haben die OECD-Mitgliedsstaaten einen Regelkatalog entwickelt, der international anerkannte Umwelt- und Sozialstandards für multinational operierende Unternehmen, auch Rohstoffunternehmen, formuliert.

Die OECD engagiert sich zudem in der Konfliktprävention. Da der unkontrollierte Abbau und Handel von Rohstoffen einen Beitrag zur Finanzierung von Konflikten leisten kann, formulierte sie zusätzlich die Leitlinien für die Sorgfaltspflicht in der Handelskette von Mineralrohstoffen aus Konflikt- und Hochrisikogebieten. Diese sollen Unternehmen dabei unterstützen, Risiken in der Handelskette zu erkennen und zu vermeiden.

OECD Policy Dialogue on Natural Resource-Based Development

Zudem gründete die OECD 2013 den OECD Policy Dialogue on Natural Resource-Based Development. Das Forum bietet eine Plattform zum Erfahrungsaustausch zwischen Entwicklungsländern und Industrienationen über die Möglichkeiten, Rohstoffe für breitenwirksames Wachstum zu nutzen. Das Forum hat vier Arbeitsschwerpunkte: Gemeinsame Wertschöpfung (Shared Value Creation), Verwaltung und Einsatz von Einnahmen (Revenue Management and Spending), Erhalt besserer Verträge (Getting Better Deals) und Korruptionsrisiken (Corruption Risks). Die Treffen des OECD Policy Dialogue on Natural Resource-Based Development finden halbjährlich bei der OECD statt.

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit legt ihren Schwerpunkt auf die Arbeitsgruppe "Getting Better Deals", vor allem durch ihr Engagement im Bereich der CONNEX-Initiative. Mehr Informationen zur CONNEX-Initiative finden Sie hier.


Lexikon der Entwicklungspolitik

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