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Internationale Initiativen

Initiative für Transparenz in der Rohstoffwirtschaft (EITI)


Arbeiter in einem Kohletagebau in Sambia.

Die Initiative zur Verbesserung der Transparenz in der Rohstoffindustrie (Extractive Industries Transparency Initiative, EITI) ist eine globale Initiative für mehr Finanztransparenz und Rechenschaftspflicht bei der Erfassung und Offenlegung von Einnahmen, die beim Abbau von natürlichen Rohstoffvorkommen entstehen.

Der Standard wird weltweit in rund 50 Ländern von Regierungen in Zusammenarbeit mit Unternehmen und der Zivilgesellschaft umgesetzt. Dabei sind Informationen über Steuerzahlungen, Lizenzen, Fördermengen und andere wichtige Daten rund um die Förderung von Energie- und mineralischen Rohstoffen offenzulegen.

Informationen für eine öffentliche Debatte

Vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern können durch die Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen Einnahmen erzielt werden, die für das Wirtschaftswachstum und die soziale Entwicklung bedeutsam sind. Werden jedoch die Informationen über diese Einnahmen nicht offen gelegt, kann dies zu Misstrauen, einer Schwächung der Standards in der Verwaltung und Regierungsführung oder gar zu Konflikten führen. Um zu gewährleisten, dass die Rohstoffvorkommen eines Landes der Bevölkerung zugutekommen, ist Transparenz im Hinblick auf die Bewirtschaftung der Rohstoffe eine wichtige Voraussetzung.

Öffentlich zugängliche Informationen fördern eine sachkundige Debatte über das Management und die Nutzung der natürlichen Ressourcen. So können die Bürgerinnen und Bürger eines Landes die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft besser zur Rechenschaft ziehen.

Weitere Informationen zur Umsetzung der EITI in den einzelnen Ländern finden Sie auf der EITI-Website hier (englisch).


Weitere Informationen

Informationen

Siehe auch

Externe Links

Lexikon der Entwicklungspolitik

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