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Verhütung und Behandlung sexuell übertragbarer Erkrankungen


Anti-AIDS-Poster auf der Insel Sal, Kap Verde.

Die Infektion mit sexuell über­trag­baren Erkrankungen einschließlich Aids ist häufig die Folge mangelnden Wissens oder von Verletzungen des sexuellen Selbst­bestimmungs­rechts. Aufklärung und Persön­lich­keits­bildung sind darum wichtige Instru­mente zur Vorbeugung.

Sexuell übertragbare Erkrankungen sind welt­weit verbreitet; sie nehmen in den armen Ländern besonders stark zu. Der Schutz vor über­trag­baren Krank­heiten wird in der Ehe und in festen Partner­schaften oft ver­nach­lässigt. Besonders wichtig für die Vor­beu­gung sexuell über­trag­barer Infektionen ist der Zugang zu Kondomen und zu Informationen über ihre richtige Anwendung.

Die deutsche Ent­wick­lungs­po­li­tik engagiert sich dafür, dass Kondome für jeden, auch für Frauen und Mädchen, zu erschwing­lichen Preisen oder – wenn nötig – gratis zur Verfügung stehen. Auch die Nutzung spezieller Kondome für Frauen wird durch die Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit gefördert. Ihr Vorteil ist, dass ihre Anwendung von den Frauen selbst kontrolliert werden kann.

Lexikon der Entwicklungspolitik

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