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Arbeitsfelder

Verwirklichung sexueller und reproduktiver Rechte


Mädchen besuchen eine informelle Schule an einer Moschee in Afghanistan.

Mit der Förderung der Rechte von Frauen und ihrer Teil­habe an allen gesell­schaft­lichen Prozessen und Entscheidungen trägt die deutsche Ent­wick­lungs­po­li­tik entscheidend zur Ver­wirk­lichung sexueller und repro­duktiver Rechte bei. Basis für Erfolge auf diesem Gebiet ist die Orientierung an Menschen­rechts­standards sowie zentralen Menschen­rechts­prinzipien.

Auch der Zugang zu einer ange­messenen medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung ist ein Menschen­recht. Dadurch kann zum Beispiel verhindert werden, dass Kinder und Frauen an vermeid­baren Krank­heiten leiden oder sogar daran sterben. Deutsch­land fördert in seinen Ko­ope­ra­tions­ländern die Einrichtung entsprechender Gesund­heits­dienste.

Unabhängig von ihrer speziellen Aus­richtung sind alle Vor­haben der deutschen Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit verpflichtet, das Prinzip der gleich­berechtigten Beteiligung von Frauen und Männern am Ent­wick­lungs­prozess umzusetzen. Sie müssen dieses Ziel durch Initiativen in Politik und Ge­sell­schaft fördern (Gender Mainstreaming).

Die Ver­bes­se­rung von Bildungs­chancen für Mädchen und Frauen hat dabei eine Schlüssel­funktion. Es geht darum, Mädchen und Frauen den Zugang zu Informationen zu ermöglichen und sie zu befähigen, ihr Recht auf sexuelle Selbst­bestimmung ebenso einzufordern wie die Mög­lich­keit, über Zeit­punkt und Anzahl von Schwanger­schaften selbst­bestimmt und informiert zu entscheiden.

Lexikon der Entwicklungspolitik

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