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Kammern und Verbände

ExperTS

Fachkräfte an deutschen Auslandshandelskammern


Auszubildender in einer Werkstatt der Firma Schaeffler in Irapuato, Mexiko. Die Lehrlinge werden hier nach dem Vorbild des deutschen dualen Ausbildungssystems unterrichtet.

Ein Experte für Entwicklungszusammenarbeit an einer Auslandshandelskammer? Was auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheint, hat sich seit Jahren bewährt. In rund 20 Ländern beraten Experten, die über das Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM) vermittelt werden, lokale und deutsche Unternehmen zu entwicklungspolitischen Themen.

Die Fachkräfte sind in die Strukturen der Auslandshandelskammern (AHK) integriert und auf vier Schwerpunktthemen spezialisiert:

  • Erneuerbare Energien / Energieeffizienz
  • Berufliche Bildung
  • Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung
  • Aufbau von Kammern

Ob es um duale berufliche Bildung in Mexiko geht, um Kammeraufbau in Mosambik oder die Verbreitung erneuerbarer Energien in Kenia: Als lokale Ansprechpartner unterstützen die Fachkräfte insbesondere mittelständische Unternehmen dabei, neue Märkte zu erschließen, innovative Kooperationen anzustoßen und ihr Engagement für alle Seiten gewinnbringend zu gestalten. In Ländern ohne feste Kammerstrukturen bauen sie entsprechende Netzwerke auf und schaffen so die Basis für eine langfristige wirtschaftliche Zusammenarbeit.

Das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderte Programm schlägt eine Brücke zwischen Außenwirtschaftsförderung und Entwicklungspolitik. Es wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) sowie den Auslandshandelskammern, Delegationen der deutschen Wirtschaft und bilateralen Wirtschaftsvereinigungen gemeinsam umgesetzt.

Aus der Praxis

ExperTS fördert nachhaltiges Wirtschaften weltweit. Hier einige Beispiele aus der Praxis:

Lexikon der Entwicklungspolitik

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