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Katastrophenrisikomanagement

Familien eines zerstörten Dorfes auf den Philippinen bringen ihren verbliebenen Besitz in Sicherheit. Der Taifun "Durian" löste 2006 eine gewaltige Schlammlawine aus, die über 1.000 Menschen tötete und schwere Verwüstungen anrichtete.

Hintergrund: Katastrophen verhindern nachhaltige Entwicklung

Die Zahl und die Stärke zerstörerischer Naturereignisse haben in den vergangenen Jahrzehnten stark zugenommen. Davon besonders betroffen sind die Entwicklungsländer. Das ist nicht nur eine Folge ihrer geografischen Lage, denn armen Menschen fehlen die Mittel, um sich gegen Katastrophen und deren Folgen wirksam zu schützen. Durch die Zerstörung von Wohnhäusern, Straßen, Schulen, Krankenhäusern, Fabriken, Ackerland, Telefon-, Strom- und Wasserleitungen verlieren Millionen Menschen ihre Lebens- und Produktionsgrundlagen. Weiterlesen


Internationale Vereinbarungen zum Schutz vor Naturkatastrophen

Die internationale Gemeinschaft hat erkannt, dass Katastrophen Armut verschärfen und nachhaltige Entwicklung verhindern. Katastrophenrisikomanagement ist daher seit den 1990er Jahren vor allem in Ländern mit besonders hohem Risiko zu einem eigenständigen Handlungsfeld der deutschen und internationalen Entwicklungszusammenarbeit geworden. Um den sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Folgen von extremen Naturereignissen besser begegnen zu können, sind in den vergangenen zwei Jahrzehnten zahlreiche internationale Vereinbarungen geschlossen und entsprechende Institutionen eingerichtet worden. Weiterlesen


Ansatz der deutschen Entwicklungszusammenarbeit

Extreme Naturereignisse wie Erdbeben, Wirbelstürme oder Überschwemmungen lassen sich nicht verhindern. Aber ihre schädlichen Auswirkungen können deutlich gemindert werden. Denn vor allem in den Entwicklungsländern führen solche Ereignisse häufig nur deshalb zu Katastrophen, weil Staat und Bevölkerung unvorbereitet sind und keine vorbeugenden Maßnahmen getroffen haben. Katastrophenvorsorge rettet nicht nur Menschenleben, sie ist auch wirtschaftlich sinnvoll: Internationale Untersuchungen belegen, dass es wesentlich günstiger ist, in Vorsorgemaßnahmen zu investieren als in den Wiederaufbau nach einer Katastrophe. Auch der Bedarf an humanitärer Hilfe kann so gesenkt werden. Weiterlesen


Instrumente des Katastrophenrisikomanagements

Um das Risiko von Katastrophen zu vermindern, müssen zahlreiche Akteure auf lokaler und nationaler Ebene kooperieren. Dazu gehören Staat und Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und die Zivilgesellschaft. Je besser die verschiedenen Elemente des Katastrophenrisikomanagements zu einem System verknüpft werden, umso besser kann sich ein Land auf eine unmittelbare Bedrohung vorbereiten und im Unglücksfall reagieren. Weiterlesen


Weiterführende Informationen zum Thema Katastrophenrisikomanagement

Hier finden Sie eine Auswahl von Links auf Dokumente und Websites mit weiterführenden Informationen zum Thema Katastrophenrisikomanagement. Weiterlesen


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Lexikon der Entwicklungspolitik

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