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Privatwirtschaftsförderung

Schaffung förderlicher Rahmenbedingungen für private Investitionen


Mitarbeiter einer Pharmafabrik in der Demokratischen Republik Kongo.

Viele Ent­wick­lungs­länder sind durch un­zu­ver­läs­si­ges und in­effizientes Verwaltungs­handeln, Über­regulierung, unklare Eigentums­rechte, fehlende Rechts­durch­setzung und Kor­rup­tion gekennzeichnet. Diese Hemm­nisse erhöhen die Kosten und Risiken für Unter­nehmen, die im formellen Sektor investieren wollen. Auch auf der Ebene der globalen Rah­men­be­din­gun­gen bestehen weiterhin zahl­reiche Hindernisse für Unternehmen.

Deutsch­land unterstützt staatliche Akteure dabei, in Zu­sam­men­ar­beit mit der Privat­wirt­schaft die Chancen und Hemm­nisse für die Privat­wirt­schafts­entwicklung zu analysieren und Reform­pläne aufzustellen. Gemeinsam werden Strategien zur Ver­bes­se­rung der Gesetze und büro­kratischen Abläufe entwickelt und umgesetzt, zum Beispiel hin­sicht­lich der Unternehmens­registrierung oder Lizenz­vergabe. Dabei setzt die deutsche Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit auf "gute Regulierung", die auch soziale und ökologische Werte und Normen berücksichtigt.

Ansatzpunkte zur Ver­bes­se­rung der Rah­men­be­din­gun­gen für grenz­über­schrei­tende Wirtschafts­aktivitäten sind der Abbau von Handels- und Investitions­barrieren sowie die Ver­einfachung und Harmo­ni­sierung der entsprechenden Gesetze und Normen. Gleich­zeitig werden im Rahmen der handels­bezogenen Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit (Aid for Trade) Ko­ope­ra­tions­länder dazu befähigt, in­ter­na­ti­o­nale Rah­men­be­din­gun­gen für die Wirt­schaft mitzugestalten.

Lexikon der Entwicklungspolitik

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