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Entwicklungspolitik

Rückkehrende Fachkräfte fördern


Zwei Frauen in Addis Abeba, Äthiopien, studieren eine Broschüre.

In Deutsch­land leben zahl­reiche Men­schen aus Ent­wick­lungs-, Schwellen- und Trans­for­ma­tions­ländern. Sie stu­dieren hier, bil­den sich fort, be­set­zen hoch qua­li­fi­zierte Stel­len. Viele von ihnen planen, später in ihr Her­kunfts­land zurück­zu­kehren. Mit ihren Fach- und Sprach­kennt­nissen und ihren inter­natio­nalen Kon­takten sind sie wert­volle Part­ner für die Wirt­schaft und auch für die Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit.

Um dieses Potenzial zu nutzen, hat das BMZ das Programm Migration für Ent­wick­lung mit einer Kom­po­nente zur För­de­rung von Rück­keh­ren­den Fach­kräften ent­wickelt. Zum Angebot gehören In­for­ma­tions­ver­an­stal­tungen, die indi­vi­du­elle Beratung zur Rück­kehr- und Karriere­planung, Hilfe bei der Arbeits­platz­suche sowie die Vernetzung mit wichtigen Ansprech­partnern vor Ort. Übt der Rück­kehrer in seinem Land eine Tätig­keit mit großer ent­wick­lungs­po­li­ti­scher Be­deu­tung aus, kann er auch finanzielle Un­ter­stüt­zung erhalten, zum Beispiel in Form eines Gehaltszuschusses.

In einzelnen Ländern, zum Beispiel in Marokko und Kamerun, unter­stützt das Pro­gramm Migranten auch dabei, sich mit einem eigenen Unter­neh­men im Herkunfts­land selbstständig zu machen.

Unter­nehmen und Insti­tu­tionen, die in Ent­wick­lungs­ländern ge­eig­netes Per­so­nal suchen, kön­nen sich eben­falls an das BMZ-Pro­gramm wen­den. Eine Be­wer­ber­daten­bank und ein um­fang­reicher Stel­len­markt sor­gen dafür, dass poten­zielle Arbeit­geber und Be­wer­ber zusammenfinden.

Lexikon der Entwicklungspolitik

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