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Entwicklungspolitik

Politik in den Herkunftsländern beraten


Versammlung in einem Plenarsaal des UNEP-Hauptquartiers in Nairobi, Kenia.

Damit Migra­tion für alle Be­tei­ligten Ge­winn brin­gen kann, müs­sen alle Sei­ten eng zu­sam­men­ar­beiten. Die Poli­tik der Her­kunfts­länder gegen­über Migranten und Rück­keh­rern spielt dabei eine ent­schei­dende Rolle. Um er­folg­reiche Kon­zepte ent­wick­eln und zum Bei­spiel Mobi­li­täts­partner­schaften mit der EU ein­gehen zu kön­nen, müs­sen die Her­kunfts­länder zu­nächst das Pro­fil der Aus­wan­dernden ken­nen. Sie müs­sen wis­sen, wer das Land ver­lässt, über welche Fähig­keiten die Migranten ver­fügen, in welche Län­der sie ziehen und welche posi­tiven und nega­tiven Kon­se­quenzen sich daraus für das eigene Land er­geben. Das BMZ unter­stützt seine Partner­länder dabei, ihre Situa­tion zu ana­lysieren und Stra­te­gien für die zu­künf­tige Mi­gra­tions­politik zu erarbeiten.

Deutsche Experten beraten die Re­gie­rungen zudem dabei, spe­zielle Ab­tei­lungen für Migra­tions­an­ge­legen­heiten auf­zu­bauen. Diese be­fassen sich mit The­men wie der Re­inte­gra­tion von Rück­kehrern, der Unter­stüt­zung bei der Arbeits­suche sowie dem Auf­bau von Netz­werken für den Wis­sens­transfer. Auch schaf­fen sie die wirt­schaft­lichen Vor­aus­set­zungen dafür, dass Migranten ihr Geld und ihre Fähig­keiten im Her­kunfts­land sinn­voll einsetzen können.

Lexikon der Entwicklungspolitik

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