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Entwicklungspolitik

Migrantenorganisationen unterstützen


Eine Selbsthilfegruppe in Dharan, Nepal, beim Bau eines Gemeindezentrums, unterstützt von der GIZ.

Viele der in Deutsch­land lebenden Mi­gran­tinnen und Mi­gran­ten schlie­ßen sich in Ver­einen und Netz­werken zu­sam­men, um sich ge­mein­sam in ihren Her­kunfts­län­dern zu en­ga­gieren. Sie sam­meln Spen­den und grün­den Hilfs­pro­jekte. Mit ihrer Unter­stüt­zung wer­den in den Her­kunfts­ge­meinden zum Bei­spiel Wasser- und Ab­was­ser­lei­tungen ge­baut oder Ge­sund­heits­zentren und Schulen er­rich­tet. Die Lebens­um­stände der Menschen wer­den da­durch spür­bar verbessert.

Da die Be­kämp­fung der Ar­mut auch Ziel der deutschen Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit ist, för­dert das BMZ gemein­nüt­zige Pro­jekte von Mi­gran­ten­orga­ni­sa­tionen in ihren Her­kunfts­län­dern. Solche Ko­ope­ra­tionen bringen beiden Sei­ten Ge­winn: Die Ent­wick­lungs­zusammen­arbeit nutzt die Kontakte der Mi­gran­ten zu Kom­munen, Orga­ni­sa­tionen und Ent­schei­dungs­trägern vor Ort. Die Aus­wan­derer sind mit den ge­sell­schaft­lichen und poli­tischen Struk­turen in der alten Hei­mat ebenso ver­traut wie mit Sprache, Kul­tur und Tradi­tionen. Sie bil­den damit das ideale Binde­glied zwischen ihrem Her­kunfts­land und der Bundesrepublik.

Die Migranten­organi­sationen wie­der­um pro­fi­tieren vom Know-how der Durchführungsorganisationen der deutschen Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit. Mit ihrem Fach­wissen und ihren Kennt­nissen im Projekt­manage­ment sorgen die deutschen Ex­perten für eine rei­bungs­lose Um­set­zung der gemein­samen Projekte.

Lexikon der Entwicklungspolitik

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