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Faire globale Liefer- und Wertschöpfungsketten

Cashew-Verarbeitungsunternehmen in Ghana
Bundesentwicklungsminister Gerd Müller

"Die Ausbeutung von Mensch und Natur sowie Kinderarbeit darf nicht zur Grundlage einer globalen Wirtschaft und unseres Wohlstandes werden."

Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller
Globalisierung gerecht gestalten

Mehr Fairness in globalen Liefer- und Wertschöpfungsketten

Das Phänomen der Externalisierung von Produktion

Globale Wertschöpfungsketten machen 80 Prozent des Welthandels aus und sind Existenzgrundlage für über 450 Millionen Menschen. Keine zweite große Industrienation ist so intensiv in internationale Lieferketten eingebunden wie Deutschland.

  • Allein 2018 kamen die rund 320.000 deutschen Export-Unternehmen auf einen Umsatz von 1,32 Billionen Euro.
  • Über den Import sind sogar mehr als 775.000 deutsche Unternehmen aktiv. Ihr Umsatz: 1,09 Billionen Euro.
  • Besonders abhängig von importierten Vorleistungen sind in Deutschland die Textilindustrie (63 Prozent ausländischer Wertschöpfung), Elektronik (45 Prozent), chemische und pharmazeutische Industrie (39 Prozent), Lebensmittelindustrie (37 Prozent), Automobilindustrie (29 Prozent) und Maschinenbau (28 Prozent).

Begonnen hat diese Entwicklung bereits im 19. Jahrhundert. Damals wurden beispielsweise die Arbeiterinnen und Arbeiter in Spinnereien und Webereien regelrecht ausgebeutet: Beim Weberaufstand 1844 gingen die Weber für Lohngerechtigkeit auf die Barrikaden. Doch die Reformen blieben zunächst aus. Erst später erfolgte der Einstieg in die Bismarcksche Sozialgesetzgebung. Stattdessen begann die erste Stufe der Globalisierung und Externalisierung.

Im Zuge der weiteren weltwirtschaftlichen Verflechtung wanderten die umweltschädlichen, mit schmutziger Arbeit verbundenen Industrien in andere Weltregionen ab, beispielsweise nach Südostasien. Die hochproduktiven Industrien sind hier geblieben, wie beispielsweise die Verarbeitung von Rohstoffen.

Die Produktion verursacht nun in den Entwicklungs- und Schwellenländern sehr hohe Belastungen von Mensch und Umwelt, von denen viele von uns nichts wissen wollen. Eigene Wirtschaftszweige gehen ein, illegale Chemikalien verseuchen Flüsse, Flächen werden enteignet, Menschen und immer wieder Kinder ausgebeutet. Sei es in Textilfabriken, in Minen oder Steinbrüchen oder auf Baumwollfeldern, Bananen- oder Kakaoplantagen. Mehr als 70 Millionen Kinder arbeiten unter diesen ausbeuterischen, gefährlichen Bedingungen.

Wir hierzulande profitieren davon, dass Menschen weltweit unter solch verheerenden Bedingungen arbeiten. Niemand von uns wäre auch nur einen Tag bereit, die Jobs des globalen Südens zu übernehmen. Und wir profitieren unmittelbar:

  • Wir genießen den Kaffee aus Brasilien,
  • laufen täglich auf den Pflastersteinen aus Indien
  • und in den Batterien unserer Autos und Handys stecken Kobalt und Coltan aus dem Kongo.

Dieses vermeintlich funktionierende und vielen Generationen vertraute System der Externalisierung produziert inzwischen Schäden und Kosten, die nicht mehr nur weit weg anfallen, sondern zunehmend auf uns zurückfallen, beispielsweise beim Klimawandel.

Wir dürfen nicht länger zulassen, dass unser Wohlstand aufgrund von Ausbeutung von Mensch und Natur erkauft ist! Wir müssen menschenwürdige Arbeit und den Erhalt natürlichen Lebensgrundlagen weltweit durchsetzen:

Das ist die soziale Frage des 21. Jahrhunderts!

Kurz erklärt
Hintergrund

Der Nationale Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte

Im Juni 2011 haben die Vereinten Nationen Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte verabschiedet. Sie sollen die Verletzung von Menschenrechten durch Wirtschaftsunternehmen verhindern und definieren die staatliche Schutzpflicht und die unternehmerische Verantwortung für die Achtung der Menschenrechte in globalen Lieferketten.

Offen lassen die Leitlinien allerdings, ob die Verantwortung freiwillig oder verbindlich übernommen werden muss.

Die Bundesregierung hat mit ihrem Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Leitprinzipien (NAP) von Dezember 2016 zunächst auf ein freiwilliges Engagement der Unternehmen gesetzt und einen Überprüfungsmechanismus eingerichtet. Das Ergebnis: Zu wenige Unternehmen erfüllen ihre menschenrechtliche Sorgfaltspflicht.

Die bisherigen Ergebnisse sind eindeutig

Erste Unternehmensbefragung des NAP-Monitorings (2019):

  • Nach zweimaliger Verlängerung und Ausweitung der Stichprobe haben nur etwa 400 von über 3.000 angeschriebenen Unternehmen den Fragebogen ausgefüllt.
  • Nicht einmal jedes fünfte dieser Unternehmen hat die Anforderungen erfüllt.

Zweite Unternehmensbefragung des NAP-Monitorings (2020):

  • Die Befragungsmethodik wurde aufgrund der Erfahrungen und Rücksendungen der ersten Unternehmensbefragung optimiert.
  • Von den rund 2.250 in der zweiten Fragerunde befragten Unternehmen haben nur 455 Unternehmen gültige Antworten zurückgemeldet. Das Ergebnis zeigt, dass deutlich weniger als 50 Prozent ihrer unternehmerischen Sorgfaltspflicht nachkommen. Die Gruppe der "Erfüller" hat sich im Vergleich zur Unternehmensbefragung 2019 in ihrer Größenordnung nicht maßgeblich verändert.

Der NAP sieht vor, dass die Bundesregierung weitere Schritte bis hin zu gesetzlichen Maßnahmen prüfen wird, wenn weniger als 50 Prozent der Unternehmen ihre menschenrechtliche Sorgfaltspflicht erfüllen. Auch im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD wurde vereinbart, dass eine gesetzliche Regelung auf den Weg gebracht werden soll, wenn die freiwillige Selbstverpflichtung der Unternehmen nicht ausreicht.

Titelbild des Koalitionsvertrags von CDU, CSU und SPD

"Falls die wirksame und umfassende Überprüfung des NAP 2020 zu dem Ergebnis kommt, dass die freiwillige Selbstverpflichtung der Unternehmen nicht ausreicht, werden wir national gesetzlich tätig und uns für eine EU-weite Regelung einsetzen."

Aus dem Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD vom 12. März 2018

Was Sie noch nicht über Lieferketten wussten ...

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller beim Besuch einer Textilfabrik Bangladesch, Dhaka, 25.2.2020

Ein Gesetz für faire Lieferketten

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat gemeinsam mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales Vorschläge für die Eckpunkte eines Lieferkettengesetzes erarbeitet.

Das Gesetz soll

  1. definieren, welche Pflichten Unternehmen beim Schutz von Menschenrechten haben und wie Unternehmen diesen in ihren Lieferketten nachkommen können.
  2. Unternehmen dazu verpflichten, über ihre Anstrengungen Bericht zu erstatten.
  3. die Rechte von Arbeiterinnen und Arbeitern vor Gericht stärken und einen Weg eröffnen, Schadensersatzansprüche in Deutschland geltend zu machen.

Gründe, warum wir eine gesetzliche Regelung brauchen

  • Trotz international verbindlicher Vorgaben haben wir in Deutschland auf das freiwillige Engagement der Unternehmen gesetzt. Doch die Ergebnisse des NAP-Monitorings sind ernüchternd: Weniger als 20 Prozent der Unternehmen erfüllen die Vorgaben. Auch bei der zweiten Befragung galten deutlich weniger als 50 Prozent der Unternehmen als sogenannte Erfüller.
  • Wer Schäden anrichtet, muss dafür Verantwortung übernehmen – das gilt auch für Unternehmen. In den vergangenen Jahren ereigneten sich weltweit immer wieder Katastrophen, an denen deutsche Unternehmen durch ihre Geschäftstätigkeit direkt oder indirekt beteiligt waren.
  • Weltweit müssen 152 Millionen Kinder laut Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) unter Bedingungen arbeiten, die sie ihrer elementaren Rechte und Chancen berauben. 73 Millionen von ihnen leiden unter Arbeitsbedingungen, die gefährlich oder ausbeuterisch sind. Die Verletzung von Menschenrechten darf kein Wettbewerbsvorteil für Unternehmen sein. Die Rechte von Betroffenen müssen besser geachtet werden. Betroffene von Menschenrechtsverletzungen brauchen Zugang zu Gerichten.
  • Deutschland ist nach den USA und China das drittgrößte Importland und hat damit einen wichtigen Stellenwert im globalen Lieferkettennetzwerk. Deutschland sollte als Vorreiter Verantwortung übernehmen.
  • Frankreich, Großbritannien und die USA haben es bereits vorgemacht und die Verantwortung in Lieferketten gesetzlich geregelt. Die Niederlande bereiten ein Gesetz vor.
  • Mehr als 60 Unternehmen sprechen sich bereits für ein Sorgfaltspflichtengesetz aus. Über 200.000 Deutsche fordern in einer Petition ein Sorgfaltspflichtengesetz für Deutschland. Der Rat für nachhaltige Entwicklung empfiehlt der Bundesregierung eine Vorreiterrolle Deutschlands bei der europäischen Gesetzgebung einzunehmen: Sie sollte dazu Eckpunkte für eine Lieferkettengesetzgebung in Deutschland verabschieden.
Mädchen in Nepal arbeiten in einer Ziegelei.

Weltweite Übereinkommen müssen durchgesetzt werden

Für eine gerechte Globalisierung müssen alle ihren Teil der Verantwortung tragen. Einige globale Grundlagen hierfür gibt es bereits. Sie werden jedoch nicht ausreichend beachtet.

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wurde 1948 mit überwältigender Mehrheit der UN-Vollversammlung verabschiedet. In Artikel 1 hält sie fest: "Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren." Artikel 23 sichert jedem, der arbeitet, ein Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen, zu.

Die UN-Kinderrechtskonvention aus dem Jahr 1989 gebietet ein Recht des Kindes auf Schutz vor Ausbeutung. Die verbindlichen ILO-Kernarbeitsnormen aus dem Jahr 1999 – von 182 Staaten ratifiziert – definieren internationale Standards zum Schutz von Kindern. In der Agenda 2030 (SDG 8) haben sich die UN-Mitgliedsstaaten 2015 zur Abschaffung von Kinder- und Zwangsarbeit verpflichtet.

Seit 2011 setzen die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte klare Mindest-Anforderungen für soziale und ökologische Lieferketten ohne Kinderarbeit und Umweltschäden.

Die EU-CSR-Richtlinie und die EU-Konfliktmineralienverordnung haben erste Standards zur Achtung der Menschenrechte für einzelne globale Lieferketten und ein unternehmerisches Risikomanagement weiter konkretisiert.

2015 beim G7-Gipfel in Elmau war das Ziel, faire Lieferketten zu schaffen, ein Schwerpunkt des Abschlussdokuments. 2017 und 2018 haben die G20 dies nochmals bekräftigt: Unternehmen sollen ihrer Sorgfaltspflicht nachkommen!

Näherin in der Textilfabrik der Firma Desta Garment in Addis Abeba, die für eine deutsche Handelskette produziert, Äthiopien, 2.12.2019
Unser Ziel

Faire und nachhaltige Lieferketten in Europa und weltweit

1. Faire Lieferketten in Europa

Viele Unternehmen verlangen selbst nach einem verbindlichen Rechtsrahmen. Einige Länder wie beispielsweise Großbritannien und Frankreich haben so einen Rahmen schon. Die Niederlande bereiten gerade ein Gesetz vor.

In der deutschen EU-Ratspräsidentschaft unterstützen wir die Initiative von EU-Justizkommissar Didier Reynders für eine verbindliche Regelung unternehmerischer Sorgfaltspflichten auf EU-Ebene und eine EU-Regulierung für entwaldungsfreie Lieferketten.

Solche übergreifenden Regelungen können Rechtsklarheit, Rechtssicherheit, Transparenz und Wettbewerbsgleichheit für alle Unternehmen schaffen und zugleich helfen, die Missstände vor Ort zu beseitigen. Bis zu einer solchen europäischen Regelung wollen wir jedoch nicht warten und starten deshalb den Prozess zur Erarbeitung eines Sorgfaltspflichtengesetzes.

Das Gesetz soll Berichts- und Handlungspflichten vorsehen, die sich an internationalen Vorgaben wie den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte und den OECD-Leitsätzen zur Förderung verantwortungsvoller Lieferketten für multinationale Unternehmen orientieren:

  • Unternehmen müssen darüber berichten, wie sie Risiken in der Lieferkette analysieren,
  • Präventionsmaßnahmen in der Geschäftspolitik verankern,
  • Abhilfemaßnahmen ergreifen und einen Beschwerdemechanismus etablieren.

So können wir selbst Standards setzen und die geplante EU-Gesetzgebung maßgeblich mitgestalten.

Außerdem fordern wir die überprüfbare Verankerung von Menschenrechts- und Umweltstandards in Handelsabkommen der EU. Dazu zählt, dass sanktioniert wird, wenn die entsprechenden Nachhaltigkeitskapitel in den Handelsabkommen missachtet werden.

2. Fairer Handel – Grundprinzip einer neuen WTO

Die Welthandelsorganisation (WTO) muss weiterentwickelt werden zu einer Fairhandelsorganisation. Denn bereits das Gründungsdokument – der Vertrag von Marrakesch – betont das Ziel nachhaltiger Entwicklung und den Schutz und die Erhaltung der Umwelt. Dieser Dreiklang fehlt jedoch im Welthandel bis heute. Selbst wenn sie die Umwelt zerstören oder ausbeuterische Kinderarbeit Teil der Produktion sind, werden Unternehmen handelsrechtlich behandelt wie jene, die Öko- und Sozialstandards einhalten.

Dies muss sich dringend ändern. Wer beispielsweise gegen internationale Standards, wie zum Beispiel die ILO-Kernarbeitsnormen, das Pariser Klimaschutzabkommen oder aber die Konvention zum Schutz der Biodiversität verstößt, verliert seinen Anspruch auf Gleichbehandlung.

Die Nichtbeachtung solcher internationaler Standards muss zu Nachteilen im EU-Binnenmarkt führen dürfen. Gleichzeitig werden wir unser Angebot auf Unterstützung zur Einhaltung entsprechender Standards in Entwicklungs- und Schwellenländern weiter erhöhen.

Gerberei in Addis Abeba, Äthiopien

Häufig genannte Irrtümer über eine gesetzliche Regelung

Richtig ist: Der Schutz der Menschenrechte liegt in gemeinsamer Verantwortung von Staaten und Unternehmen.

Es kommt auf die richtige Mischung zwischen freiwilligen und verbindlichen Ansätzen an und ein Gesetz ist Teil davon.

Richtig ist: Niemand muss ins Gefängnis.

Ein Verstoß gegen die Berichtspflicht führt zu üblichem Bußgeld.

Richtig ist: Ein Sorgfaltspflichtengesetz schafft Wettbewerbsgleichheit unter deutschen Unternehmen.

Um ein level playing field für alle herzustellen, wird parallel auch an einer EU-Verordnung und Regeln auf UN-Ebene gearbeitet.

Richtig ist: Das Gesetz verlangt ein systematisches Risikomanagement und die Unternehmen sollen elektronisch an eine Bundesbehörde berichten, die die Angaben stichprobenartig oder im Verdachtsfall auf Plausibilität überprüft.

Bestehende Berichtspflichten, beispielsweise im Rahmen der CSR-Richtlinie, sollen berücksichtigt werden. Zudem hat eine Studie der EU-Kommission belegt, dass die Kosten für Großunternehmen bei nur durchschnittlich 0,009 Prozent des Umsatzes liegen.

Richtig ist: Es gilt das Subsidiaritätsprinzip – die Beweislast liegt bei den Klägern und diese müssen sich zunächst an ihren unmittelbaren Arbeitgeber vor Ort wenden.

Richtig ist: KMUs sind von der Regelung ausgeschlossen, nur Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten sind davon betroffen.

Richtig ist: Das Gesetz wird bestehende Regelungen in Wert setzen und gegebenenfalls die Anerkennung von Berichten vorsehen.

Richtig ist: Das Gesetz soll explizit den Grundsatz "Befähigung vor Rückzug" befördern und Unternehmen dabei unterstützen, sich langfristig – auch in Entwicklungsländern – zu engagieren.

Das Engagement des BMZ

Menschenwürdige Arbeit für alle erreichen

Die globale Konkurrenz um Märkte und Investoren ist hart. Um sich kurzfristig Wettbewerbsvorteile zu verschaffen, werden in manchen Entwicklungsländern grundlegende Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer missachtet – die Sozialstandards.

Deutschland setzt sich für die weltweite Durchsetzung und Einhaltung dieser Standards ein, denn sie tragen wesentlich zur Verbesserung der Lebensbedingungen und zur Minderung der Armut in Entwicklungsländern bei.

Ein junger Arbeiter im Hafen von Dhaka in Bangladesch.

Marshallplan mit Afrika

"Wir brauchen einen Paradigmenwechsel und müssen begreifen, dass Afrika nicht der Kontinent billiger Ressourcen ist, sondern die Menschen dort Infrastruktur und Zukunft benötigen", erklärt Bundesentwicklungsminister Gerd Müller.

Mit dem Marshallplan mit Afrika hat das Bundesentwicklungsministerium seine Zusammenarbeit mit den afrikansichen Staaten neu ausgerichtet. Eine wichtige Voraussetzung für das Ziel des Marshallplans, eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung auf dem afrikanischen Kontinent zu erreichen, ist es, mehr Wertschöpfung vor Ort zu erzielen und den Handel mit und in Afrika zu stärken. Mehr

Logo Marshallplan mit Afrika

Agenda 2030 umsetzen

Mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung dokumentiert die internationale Staatengemeinschaft ihre Überzeugung, dass sich die globalen Herausforderungen nur gemeinsam lösen lassen. Die Agenda schafft die Grundlage dafür, weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und im Rahmen der ökologischen Grenzen der Erde zu gestalten.

Deutschland übernimmt Verantwortung und ist bereit, gemeinsam mit seinen Partnern zum erforderlichen Wandel beizutragen. Mit Ziel 8 (Menschenwürdige Arbeit für alle fördern) und Ziel 12 (Für nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sorgen) trägt die Agenda 2030 weltweit zu guter Arbeit bei. Mehr

Übersicht: Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung

Umweltstandards durchsetzen

Umweltschutzmaßnahmen und umweltfreundliche Produktionsverfahren schonen die Ökosysteme und helfen, natürliche Ressourcen nachhaltig zu nutzen. Sie sind langfristig entwicklungsfördernd und volkswirtschaftlich rentabel. Zusätzlich werden sie für Unternehmen zu einem Wettbewerbsvorteil, weil immer mehr Konsumenten eine nachhaltige Produktion einfordern.

Der Staat und auch die Unternehmen selbst können mit Mitteln der Marktwirtschaft Anreize für ein zeitgemäßes Umwelt- und Ressourcenmanagement schaffen. Ein wichtiger Baustein dafür sind Umweltstandards. Sie fördern eine auf Nachhaltigkeit ausgelegte Entwicklung und helfen, natürliche Ressourcen auch für zukünftige Generationen zu erhalten. Das BMZ unterstützt seine Partnerländer bei der Einführung solcher Standards.

Beseitigung von Sondermüll, Côte d'Ivoire.

Umwelt- und Sozialstandards in der Textilproduktion verbessern

Weltweit arbeiten mehr als 60 Millionen Menschen in der Textil- und Bekleidungsbranche, die meisten von ihnen in Entwicklungs- und Schwellenländern, die Lieferketten sind komplex. Deutschland engagiert sich auf verschiedenen Ebenen für Umwelt- und Sozialstandards in diesem stark verflochtenen Wirtschaftszweig.

So setzt sich das BMZ in internationalen Organisationen und bei der Zusammenarbeit mit seinen Partnerländern intensiv für das Thema ein. Gemeinsam mit der Privatwirtschaft und der Zivilgesellschaft entwickelt das BMZ Initiativen wie zum Beispiel das Bündnis für nachhaltige Textilien. Das BMZ hat außerdem das staatliche Textilsiegel Grüner Knopf ins Leben gerufen. Der Grüne Knopf zeichnet Textilien aus, die nach besonders anspruchsvollen Sozial- und Umweltstandards hergestellt wurden.
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Arbeiterinnen und Arbeiter in einer Textilfabrik in Bangladesch, in der besonders auf die Einhaltung der gesetzlichen Sozial- und Umweltstandards geachtet wird

Kinderarbeit beenden

Nach aktuellen Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) arbeiten rund 152 Millionen Kinder im Alter zwischen 5 und 17 Jahren unter Gegebenheiten, die als Kinderarbeit einzustufen sind, nahezu die Hälfte von ihnen unter ausbeuterischen und oft gesundheitsschädlichen und gefährlichen Bedingungen.

Armut, Einkommensschwankungen durch Wirtschaftskrisen oder Naturkatastrophen sowie eine fehlgeleitete Wirtschafts- und Sozialpolitik sind häufige Ursachen von Kinderarbeit. Deutschland setzt sich mit großem Nachdruck dafür ein, dass weltweit keine Kinder mehr unter ausbeuterischen und gefährlichen Bedingungen arbeiten müssen. Mehr

Eine Junge arbeitet als Lastenträger auf einer staubigen Straße in der Nähe der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu

Menschenrechte von der Wirtschaft einfordern

Das BMZ-Menschenrechtskonzept legt fest, dass die Bundesregierung bei Gefahr von Menschenrechtsverletzungen Werte über Wirtschaftsinteressen stellt.

Um die Menschenrechte auch im Wirtschaftssektor weltweit durchzusetzen, bezieht das BMZ alle Akteure mit ein: Regierungen, Unternehmen, Gewerkschaften, Zivilgesellschaft und Wissenschaft. Mehr

Mitarbeiter einer Pharmafabrik in der Demokratischen Republik Kongo.

Fairen Handel unterstützen

Fairer Handel ist eine Partnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt.

Eine Schlüsselrolle spielen dabei die Verbraucherinnen und Verbraucher: Durch ihre Kaufentscheidungen können sie unmittelbar Einfluss auf die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen in Entwicklungsländern nehmen. Das BMZ unterstützt den Fairen Handel und informiert die Bürgerinnen und Bürger über seine Funktionsweise, seine Produkte und seine große Bedeutung für die Verminderung der weltweiten Armut. Mehr

Teeblätter in den Händen einer Teepflückerin der Teeplantage der Wakulima Teegesellschaft, die fair gehandelten Tee anbietet.

Landwirtschaftliche Wertschöpfungsketten fördern

Eine landwirtschaftliche Wertschöpfungskette umfasst alle Stufen der Erzeugung, der Verarbeitung und des Vertriebs oder Exports eines Agrarprodukts. Dazu zählen Frischprodukte wie Obst, Gemüse und Fleisch, Grundnahrungsmittel wie Getreide, verarbeitete Lebensmittel, wie Schokolade, Agrarrohstoffe wie Kakao, Baumwolle oder Pflanzenöl und handwerkliche Produkte.

Die Wettbewerbsposition der Bauern hängt stark davon ab, wie verlässlich ihre Vertragsbeziehungen zu den anderen Gliedern der Wertschöpfungskette sind, vor allem zu verarbeitenden Betrieben und Handelsunternehmen. Eine entwicklungspolitische Förderung von Wertschöpfungsketten ist vor allem dort sinnvoll und notwendig, wo die staatlichen Strukturen schwach sind und ein Mangel an Infrastruktur, bedarfsgerechten Dienstleistungen, Rechtssicherheit und Qualitäts- und Produktstandards herrscht.

Die Förderung von landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten gehört zu den Schwerpunkten der BMZ-Sonderinitiative "EINEWELT ohne Hunger". Mehr

Süsskartoffeln auf einem Feld in Kenia

Entwaldungsfreie Lieferketten fördern

Jedes Jahr gehen mehrere Millionen Hektar Wald verloren, weil sie in landwirtschaftliche Flächen umgewandelt werden. Vor diesem Hintergrund ist die Förderung entwaldungsfreier Lieferketten eine wichtige Aufgabe der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Sie stellen sicher, dass die landwirtschaftliche Produktion in einem festgelegten Gebiet keine Wälder schädigt. Ein Kontrollsystem gewährleistet, dass die Produkte rückverfolgbar sind und der Ressourcenschutz regelmäßig überprüft wird.

In der New Yorker Walderklärung hat sich Deutschland 2014 gemeinsam mit fast 180 weiteren Regierungen, Unternehmen und Vertretern der Zivilgesellschaft dazu verpflichtet, bis 2020 die Lieferketten globaler Agrarrohstoffe entwaldungsfrei zu gestalten. 2015 hat Deutschland mit Dänemark, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden und Norwegen die Amsterdam-Erklärung zur Förderung entwaldungsfreier Lieferketten und eines nachhaltigen Palmölanbaus unterzeichnet. Mehr

Urwald in Togo

Welthandel fair gestalten

Die Bundesregierung trägt mit ihrer Entwicklungspolitik zu einer stabilen und sozial verantwortlichen Weltwirtschaftsordnung im Sinne einer "globalen Partnerschaft" bei. Voraussetzung dafür ist ein offenes, gerechtes Handelssystem, das auf festen Regeln beruht und Entwicklungsländern die Möglichkeit gibt, sich in globale Wertschöpfungsketten zu integrieren.

Zur Verwirklichung dieses Ziels müssen wichtige Institutionen und Abkommen, die die Weltwirtschaft regeln, weiterentwickelt werden. Die Bundesrepublik setzt sich auf internationalen Konferenzen und in Verhandlungen dafür ein, die Interessen von Entwicklungs- und Transformationsländern stärker zu berücksichtigen, damit sie mit ihren Produkten eine Chance auf dem Weltmarkt bekommen. Mehr

Markt in Beira, Mosambik

Initiative für Transparenz in der Rohstoffwirtschaft (EITI)

In Entwicklungs- und Schwellenländern können durch die Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen große Einnahmen erzielt werden, die für das Wirtschaftswachstum und die soziale Entwicklung dieser Länder bedeutsam sind.

Wird die Öffentlichkeit nicht über die Höhe dieser Einnahmen informiert, kann dies zu Misstrauen, einer Schwächung der Regierungsführung und sogar zu Konflikten führen. Öffentlich zugängliche Informationen fördern dagegen eine sachkundige Debatte über das Management und die Nutzung der natürlichen Ressourcen. Sie ermöglichen es den Bürgerinnen und Bürger eines Landes, die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft besser zur Rechenschaft ziehen.

Die Initiative zur Verbesserung der Transparenz in der Rohstoffindustrie (Extractive Industries Transparency Initiative, EITI) ist eine globale Initiative für Finanztransparenz und Rechenschaftspflicht bei der Erfassung und Offenlegung der Einnahmen aus dem Abbau von natürlichen Rohstoffvorkommen.

Die Bundesregierung fördert EITI seit dem Entstehen der Initiative im Jahr 2003. Mehr

Arbeiter in einem Kohletagebau in Sambia.

Unternehmerische Verantwortung fördern

Ein Unternehmen hat durch seine Geschäftstätigkeit Einfluss auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auf Kunden, die Umwelt und das wirtschaftliche Umfeld. Die Frage nach der Verantwortung, die daraus resultiert, ist heute ein wichtiger Aspekt der modernen Unternehmenspolitik.

Das BMZ setzt sich dafür ein, weltweit menschenwürdige Arbeitsbedingungen in Unternehmen zu etablieren. Beispiele für Initiativen des BMZ in diesem Bereich sind der freiwillige Verhaltenskodex für die Kaffeewirtschaft, den das BMZ gemeinsam mit dem deutschen Kaffeeverband initiiert hat, sowie der "Runde Tisch Verhaltenskodizes", der Richtlinien für das Engagement deutscher Firmen in Entwicklungsländern erarbeitet.

Das BMZ unterstützt darüber hinaus den Global Compact, eine von den Vereinten Nationen ins Leben gerufene Allianz zwischen Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zur Stärkung von Unternehmensverantwortung.

Mitarbeiterinnen eines Weinlabors in Tiflis, Georgien

Publikationen

Videos

Faire Einkommen erreichen

Vor allem im globalen Süden – von wo wir viele Agrarrohstoffe beziehen – haben viele Bauernfamilien trotz harter Arbeit zu wenig Geld. Oft reicht es nicht einmal für die benötigten Lebensmittel – und die Kinder müssen mitarbeiten und können nicht zur Schule gehen.

Damit sich die Situation der Familien langfristig ändert, müssen alle Akteure ihren Beitrag leisten: Bauernkooperativen, Unternehmen, Regierungen und zivilgesellschaftliche Organisationen in den Anbau- und auch in den Konsumentenländern.

Dieser Film erklärt, wie wir mit allen Akteuren zusammenarbeiten, um faire Einkommen zu realisieren.

Weitere Informationen: www.living-income.com

Einfach erklärt: Ein Gesetz für faire Lieferketten – was ist das eigentlich?

Deutschland ist so intensiv in die globalen Lieferketten involviert wie kein anderes Land. Unser Wohlstand genauso wie die wirtschaftlichen Chancen von Entwicklungsländern hängt von Lieferketten ab. Unternehmen sind verpflichtet, die Menschenrechte entlang ihrer Lieferketten zu achten. Wie kann eine gesetzliche Regelung zu unternehmerischen Sorgfaltspflichten aussehen?

 

 

Kinderarbeit bekämpfen

In vielen Entwicklungsländern stellen junge Menschen die Mehrheit der Bevölkerung. Gleichzeitig sind Kinder und Jugendliche dort die am stärksten benachteiligte Gruppe. Das führt unter anderem dazu, dass weltweit etwa 152 Millionen Kinder im Alter zwischen 5 und 17 Jahren arbeiten müssen. Knapp die Hälfte von ihnen sogar unter potenziell gesundheitsschädlichen und gefährlichen Bedingungen. Am größten ist der Anteil der arbeitenden Kinder in Afrika, jedes fünfte Kind ist dort betroffen.

Die deutsche Bundesregierung setzt sich mit Nachdruck für die Bekämpfung von ausbeuterischen und gefährlichen Formen der Kinderarbeit ein.

Belastet der Sojaanbau unser Klima?

Die Produktion von Soja hat negative Auswirkungen auf Umwelt, Klima und Kleinbauern. Dieser Animationsfilm des BMZ erklärt, was dagegen getan werden kann.

Geht 'ne Banane zum Psychiater …

Das Aktionsbündnis für nachhaltige Bananen lässt in einem Werbefilm eine Banane zu Wort kommen. Auf der Couch eines Psychiaters schüttet sie ihr Herz aus …

Auf dem Weg zu einem nachhaltigen Kakaosektor

Mit einem Anteil von 40 Prozent an der Weltkakaoproduktion ist Côte d'Ivoire der größte Kakaoproduzent der Welt. 800.000 Kleinbauern pflanzen dort Kakaobäume an. Der Schokoladenrohstoff spielt eine wichtige wirtschaftliche und auch soziale Rolle in der ivorischen Gesellschaft. Doch der Kakaosektor steht vor zahlreichen Herausforderungen.

Mit dem Projekt Pro-Planteurs will das Forum Nachhaltiger Kakao zu mehr Nachhaltigkeit in der Kakaowirtschaft beitragen.

Forum Nachhaltiger Kakao

Kakao wird in Côte d'Ivoire zumeist in entlegenen ländlichen Gebieten angebaut. Die Plantagen sind häufig alt und ihre Produktivität ist gering, unter anderem, weil die Bauern veraltete landwirtschaftliche Methoden anwenden.

Die Mitglieder des Forums Nachhaltiger Kakao haben deshalb Trainingsmaterialien entwickelt und bieten Schulungen an. Die Bäuerinnen und Bauern erhalten dadurch die Chance zu lernen, wie sich ein landwirtschaftlicher Betrieb gewinnbringend gestalten lässt.

Eine Reise in die Welt des Kakaos

Wollt ihr wissen, woher die Schokolade kommt? Wo der Kakao wächst und wie er angebaut wird? Wie die Menschen auf den Kakaoplantagen leben?

Das Video für Kinder lädt zu einer spannenden Reise in die Welt des Kakaos ein.

Kaffee und Honig aus den Wäldern Äthiopiens

In Nono Sale, einem Distrikt im Südwesten Äthiopiens, fördert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) den Aufbau einer nachhaltig wirtschaftenden Anbauregion in Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren. Durch die nachhaltige Gewinnung von Waldprodukten, insbesondere Kaffee und Imkereiprodukten, können die Einkommen der Bevölkerung erhöht und der Naturwald geschützt werden. Bäuerinnen und Bauern werden mit Trainings und anderen Maßnahmen bei der qualitativen Verbesserung ihrer Produkte unterstützt. Neue Marktanbindungen für die Waldprodukte entstehen in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus der Privatwirtschaft, die in der Initiative für nachhaltige Agrarlieferketten (INA) engagiert sind. Mehr Infos hier.

Nachhaltige Lieferketten durch Waldschutz

Nicht nur für Pflanzen und Tiere, sondern auch für uns Menschen ist Wald überlebenswichtig. Für mehr als 1,6 Milliarden Menschen bietet er eine direkte Lebensgrundlage. Dennoch roden wir für unseren steigenden Konsum ununterbrochen Bäume und vernichten Wälder. Die Flächen nutzen wir dann für den Anbau von Agrarrohstoffen – wie Soja, Palmöl, Kautschuk, Kakao oder Kaffee. Dass das so nicht weitergehen kann, haben bereits zahlreiche Unternehmen und Regierungen erkannt. Sie verpflichteten sich, entwaldungsfreie Lieferketten aufzubauen.

Made in Bangladesh – Arbeitsbedingungen in der Textilbranche

Der Einsturz des Fabrikgebäudes Rana Plaza im April 2013 in Bangladesch zeigte auf tragische Weise, wie katastrophal die Bedingungen in vielen Produktionsländern der Textilindustrie sind: Unsichere Gebäude, schlechter Brandschutz, Einsatz giftiger Chemikalien, Löhne, die kaum zum Überleben reichen. Entwicklungsminister Gerd Müller hat deshalb gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft und Zivilgesellschaft das Bündnis für nachhaltige Textilien auf den Weg gebracht.

Mitmachen!

Tipps für Verbraucherinnen und Verbraucher

Jede und jeder kann dazu beitragen, dass unsere Welt gerechter wird. Fair und nachhaltig zu leben bedeutet, sich die Folgen seiner Lebens- und Konsumgewohnheiten bewusst zu machen und verantwortungsvoll zu handeln.

Nachhaltigkeit ist dabei nicht nur auf ökologische Aspekte beschränkt – sie hat ebenso wichtige wirtschaftliche, soziale und politische Dimensionen. Helfen Sie mit, dem Ideal einer gerechten und nachhaltigen Welt ein Stück näherzukommen! Zum Beispiel indem Sie fair einkaufen, fair reisen oder ihr Geld fair anlegen. Mehr

Frau beim Einkaufen

Informationen zum Thema "Verantwortungsvoller Konsum"

Lexikon der Entwicklungspolitik

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