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Krisenprävention

Umwelt- und Klimaschutz

Afrikanische Waldelefanten im Dzanga-Sangha-Nationalpark im Dreiländereck Republik Kongo, Kamerun und Zentralafrikanische Republik

Umweltpolitik ist ein oft unterschätztes Instrument der Krisenprävention. Steigende Umweltbelastungen, ungleich verteilte natürliche Ressourcen und die zu erwartende durch den Klimawandel bedingte Wasserknappheit führen zu einer Verschlechterung der Lebensbedingungen in den Entwicklungsländern – und stellen damit ein großes Konfliktpotenzial dar.

Grenzüberschreitende und regionale Umweltprojekte können daher einen wichtigen entwicklungspolitischen Beitrag zur Friedensförderung leisten. Dazu gehören unter anderem Programme zur Förderung erneuerbarer Energien, zum verbesserten Wassermanagement und zum Schutz der Wälder. In Afrika unterstützt Deutschland daher zum Beispiel die Große-Seen-Konferenz (ICGLR), die Zentralafrikanische Forstkommission (COMIFAC), die Internationale Kommission des Kongo-Oubangui-Sangha-Beckens (CICOS) und die Kongobeckenwaldpartnerschaft (CBFP).

Im Rahmen von Klimaschutzprogrammen unterstützt das BMZ Entwicklungsländer dabei, ihren Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern und sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Das Ministerium fördert außerdem die Einführung von Klimarisikoversicherungen. Sie bieten vor allem armen und besonders gefährdeten Menschen zielgerichteten Schutz vor Klimarisiken wie Dürren oder Überschwemmungen.

Lexikon der Entwicklungspolitik

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