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Dammstraße zum Schutz eines Wohnviertels am Hafen von Khulna in Bangladesch
Zusammenarbeit konkret

Bangladesch ist "CF Ready"

Bangladesch kann auf Hilfe zählen: Um den klimawandelbedingten Finanzierungsbedürfnissen von Ländern wie Bangladesch gerecht zu werden, haben sich die Industriestaaten bereits 2009 auf der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen verpflichtet, ab 2020 gemeinsam in jedem Jahr 100 Milliarden US-Dollar zu mobilisieren.

Um Mittel der internationalen Klimafinanzierung effizient beantragen und verwalten zu können, holt sich die Regierung von Bangladesch fachkundige Unterstützung. Hier setzt das Programm Climate Finance Readiness (CF Ready) an: Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) vermittelt die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) Know-how in das mit Problemen des Klimawandels konfrontierte Land.

Konkret unterstützt CF Ready das Schaffen von notwendigen Rahmenbedingungen in Entwicklungsländern, um sich erfolgreich für internationale Klimafinanzierungsprogramme zu bewerben. Eine Schlüsselrolle nimmt hierbei der Green Climate Fund (GCF) ein, denn ein maßgeblicher Anteil an Zuschüssen kommt aus seinem Budget.

In Bangladesch zeigen sich bereits erste Erfolge. Im Finanzministerium ist ein zuständiger Kontakt- und Koordinierungspunkt (National Designated Authority, NDA) etabliert und hat mit Unterstützung von CF Ready ein Verfahren eingerichtet, das es ermöglicht, Projekte anhand nationaler Prioritäten auszuwählen. Ziel ist es, Klimaprojekten von Organisationen aus Bangladesch den Zugang zu internationaler Klimafinanzierung zu ermöglichen.

Das soll dem Land dabei helfen, sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Denn: "Es ist sehr teuer, Deiche zu bauen und zu reparieren. Wir reden hier immerhin von über 3.300 Kilometern Küstenlinie", erklärt Frau Hussain.

Lexikon der Entwicklungspolitik

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