Hauptinhalt

Themen

Klima schützen,
Folgen des Klimawandels abfedern

Strand der Stadt Elmina in Ghana

Hintergrund: Klimaschutz – Zeit zu handeln

Ban Ki-moon, UN-Generalsekretär von 2007 bis 2016, bezeichnete den Klimawandel als die größte Herausforderung in der Geschichte der Menschheit, weil er "das Leben und unsere Existenz bedroht". Deshalb müsse die Welt zusammenstehen und handeln – und zwar schnell und tatkräftig. Jede Verzögerung beim Klimaschutz schränke spätere Handlungsmöglichkeiten ein und treibe die Kosten in die Höhe, mahnt auch der Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC). Mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und dem Pariser Klimaabkommen hat die Staatengemeinschaft 2015 den politischen Rahmen für dieses Handeln geschaffen. Weiterlesen


Neue Partnerschaft für den Klimaschutz

Das Pariser Klimaabkommen vom Dezember 2015 und die kurz zuvor verabschiedete Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung sind Meilensteine der internationalen Klima- und Nachhaltigkeitspolitik. Zum ersten Mal haben sich nahezu alle Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen dazu verpflichtet, eigene Beiträge (NDCs) zum Klimaschutz zu leisten, um die globale Erwärmung auf höchstens zwei, möglichst aber 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Um Entwicklungsländer auf dem Weg zur Umsetzung ihrer NDCs zu unterstützen, hat das BMZ zusammen mit dem Bundesumweltministerium und dem World Resources Institute (WRI) im Jahr 2016 eine globale "NDC-Partnerschaft" gegründet. Weiterlesen


Energie und Klima

Mehr als zwei Drittel der klimaschädlichen Treibhausgase entstehen im Energiesektor, etwa beim Transport, der Stromproduktion oder der Wärme- und Kälteerzeugung in Industrie und Haushalten. Deshalb lässt sich die Erderwärmung langfristig nur durch den Einsatz von Energie, bei deren Gewinnung wenig Kohlendioxid freigesetzt wird und durch eine höhere Energieeffizienz auf das vereinbarte Maß begrenzen. Weiterlesen


Stadt und Klima

Städte heizen die Erderwärmung an. Schon heute sind sie für jeweils rund 70 Prozent des Energieverbrauchs und der energiebezogenen Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Ohne grundlegende Kurskorrekturen wird sich der Kohlendioxid-Ausstoß in den Städten noch steigern: Dichter Verkehr, intensive Bautätigkeit bei gleichzeitig starker Zersiedelung, hoher Energiebedarf und enorme Mengen an Müll und Abwässern – in den Städten trifft alles aufeinander. Weiterlesen


Wasser und Klima

Wasser ist unabdingbar für unser Dasein und jede Art von wirtschaftlicher Entwicklung. Doch gerade beim Wasser zeigen sich die Folgen des Klimawandels ganz unmittelbar. Dürre und Überflutung, Wasserknappheit und Wasserüberfluss: Diese entgegengesetzten Phänomene belasten schon jetzt viele Regionen der Erde. Der fortschreitende Klimawandel wird die Lage noch verschärfen, denn nach Expertenmeinung werden extreme Wetterlagen künftig häufiger und intensiver auftreten. Wasser zählt inzwischen zu den fünf größten globalen Risiken. Weiterlesen


Landwirtschaft und Klima

Landwirtschaft und Klimawandel hängen im doppelten Sinne zusammen. Einerseits sind ländliche Gebiete besonders gefährdet: Wenn Wasser knapper wird, verheerende Regenfälle zunehmen oder Pflanzen unter veränderten klimatischen Bedingungen schlechter gedeihen, hat das starken Einfluss auf Ernten und Erträge. Andererseits steuert die Landwirtschaft auch ihren Teil zum Ausstoß von Treibhausgasen bei – etwa wenn für zusätzliche Ackerflächen Wälder abgeholzt werden. Weiterlesen


Wald und Klima

Wälder sind wahre Schatzkammern der Natur. Sie bieten Nahrung, Wasser, Baumaterial und Rohstoffe, Brennstoff, Heilpflanzen und für Millionen Menschen auch Lebensraum. Außerdem beherbergen sie rund 75 Prozent der bekannten Tier-und Pflanzenarten. Als die "Lungen der Welt" produzieren Wälder Sauerstoff, binden das klimaschädliche Kohlendioxid und haben deshalb entscheidenden Einfluss auf das Erdklima. Sie speichern Wasser und wirken regulierend auf Temperatur und Niederschlagsmengen. Kurz gesagt: Die Wälder sind für das Überleben der Menschheit unverzichtbar. Weiterlesen


InsuResilience und Klimarisikomanagement

Der Klimawandel mit seinen weitreichenden Folgen ist eine der größten Herausforderungen der Menschheit. Naturkatastrophen und Wetterextreme sowie schleichende Veränderungen wie der Anstieg des Meeresspiegels verursachen jedes Jahr hohe Schäden. Zwischen 1992 und 2014 sind diese klimabedingten Schäden auf 100 Milliarden US-Dollar pro Jahr gestiegen und haben sich somit vervierfacht. Wirtschaftlich nicht direkt messbare Folgen, wie der Verlust von Menschenleben oder von Kulturgütern, sind in dieser Rechnung nicht einmal enthalten. Weiterlesen


Klimafinanzierung

Der Klimawandel bedroht bereits heute die Entwicklung der ärmsten Länder. Und er wird künftige Fortschritte deutlich erschweren. Klimaschutz und Entwicklungspolitik sind darum untrennbar miteinander verbunden. Es ist ein wichtiger Bestandteil der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, Entwicklungs- und Schwellenländer bei der Finanzierung von Maßnahmen zu unterstützen, die zur Reduzierung des Treibhausgasausstoßes und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels beitragen. Weiterlesen


Weiterführende Informationen zum Thema Klimaschutz

Hier finden Sie eine Auswahl von Links auf Dokumente und Internetseiten mit weiterführenden Informationen zum Thema Klimaschutz in der Entwicklungszusammenarbeit. Weiterlesen


Lexikon der Entwicklungspolitik

Fenster schließen

 

Seite teilen