Hauptinhalt

Zusammenarbeit konkret

Pazifische Inseln: Geplante Umsiedlung, um zukünftige klimabedingte Vertreibung zu verringern

Küstenabschnitt auf den Fidschi-Inseln

Die pazifischen Inselstaaten sind besonders anfällig für die Auswirkungen des Klimawandels. Während sie selbst nur geringfügig zur globalen Erwärmung beitragen, leiden sie aufgrund ihrer Geographie und den daraus resultierenden geringen Anpassungsmöglichkeiten überproportional unter den Folgen.

Viele der Bewohner sind bereits heute Extremwetterereignissen wie Zyklonen und Dürren ausgesetzt. Der erwartete Anstieg des Meeresspiegels, höhere Temperaturen, veränderte Niederschlagsmuster und die Versauerung der Ozeane verschärfen diese Risiken und gefährden die Lebensgrundlagen der Menschen.

Das Programm "Klimawandel in der pazifischen Inselregion" unterstützt Pilotprojekte zur Planung und Umsetzung von kleinräumigen Umsiedlungsprozessen mit Schwerpunkt auf der engen Einbeziehung aller Betroffenen. Die Aktivitäten sind Teil eines umfassenden Klimarisikomanagements, das die Kompetenzen und Fähigkeiten der lokalen Bevölkerung, der zivilgesellschaftlichen Partner, der nationalen Behörden und der regionalen Organisationen weiter ausbauen soll, um das Risiko des Klimawandels zu bewältigen.

Lexikon der Entwicklungspolitik

Fenster schließen

 

Seite teilen