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Zusammenarbeit konkret

Bangladesch: Klimabedingte Migration in städtischen Räumen gestalten

Fähre am Fluss Bhairab, einem Seitenarm im Mündungsdelta des Ganges, als Verbindung zur Stadt Khulna.

Bangladesch ist eines der am stärksten von den Auswirkungen des Klimawandels betroffenen Länder weltweit. Die wirtschaftliche Entwicklung des Landes sowie besonders auch die Lebensbedingungen der armen und durch Klimaextreme besonders verwundbaren Menschen sind bedroht.

Küsten- und Ufererosion sowie Überschwemmungen zwingen die davon betroffene Bevölkerung dazu, sich an die neuen Verhältnisse anzupassen. Viele Menschen reagieren darauf durch permanente oder auch vorübergehende Migration.

Das Programm zum städtischen Management klimawandelbedingter Binnenmigration, finanziert durch die Sonderinitiative "Fluchtursachen bekämpfen – Flüchtlinge reintegrieren" des BMZ, nimmt sich diesen Herausforderungen an. Es zielt darauf ab, strukturelle Ursachen für Migration zu überwinden, die aufnehmenden Regionen zu unterstützen und die (Re-)Integration von Migranten zu erleichtern. In Bangladesch konzentrieren sich die Maßnahmen auf die Unterstützung der wirtschaftlichen und sozialen Integration von klimabedingten Migranten in den Städten Khulna und Rajshahi.

Lexikon der Entwicklungspolitik

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