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Zusammenarbeit konkret

Indien: Mit den Folgen des Klimawandels umgehen lernen

Ein Mann bewässert Pflanzen am Green College in Rukka, Indien.

In vielen ländlichen Regionen Indiens sind die negativen Auswirkungen des Klimawandels keine ferne Bedrohung mehr, sondern bereits harte Realität. Der Monsun setzt immer später ein, der Regen wird unregelmäßiger. Starkregenfälle und Dürren nehmen zu.

Um die Folgen des Klimawandels abzumildern, kombiniert die deutsche Entwicklungszusammenarbeit Ansätze zum Bodenschutz mit einer effizienteren Wassernutzung.

Dazu gehören die Erhöhung der Bodenfruchtbarkeit degradierter Böden durch veränderte Düngemethoden und verbesserte Fruchtfolgen, der Bau von Wasserspeichern, aber auch der Erosionsschutz. So werden an gefährdeten Hängen zum Beispiel Obstbäume gepflanzt, die die unregelmäßigen Regenfälle besser vertragen.

Wie viel und wie häufig es regnet, können die Landwirte nicht beeinflussen. Aber sie lernen, mit den Veränderungen umzugehen und die Folgen des Klimawandels besser zu beherrschen. Das wirkt sich auch auf ihre Einkommen aus: Durch die Maßnahmen ernten sie zwischen 20 und 50 Prozent mehr.

Lexikon der Entwicklungspolitik

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