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Klimarisikoversicherungen

Zusammenarbeit konkret


Feldarbeit in Nordkenia

Versicherung für Afrika: Policen gegen Dürrefolgen

Afrikanische Länder sind besonders von Dürren bedroht, die infolge des Klimawandels weiter zunehmen werden. Ansätze, die wirtschaftlichen Folgen zu mindern oder aufzufangen, gab es bisher kaum. Doch das ändert sich gerade. Im Rahmen von InsuResilience unterstützt die Bundesregierung gemeinsam mit Großbritannien die African Risk Capacity (ARC). Im Fall einer Dürre finanziert die ARC ein vorab mit dem Land vereinbartes und durch ein unabhängiges Expertengremium geprüftes Notfallprogramm. Weiterlesen


Bauern bei der Kartoffelernte in den Anden

InsuResilience Investment Fund

Gegen die Auswirkungen von Überflutungen, Starkwinden und Dürren sind die meisten Menschen in Entwicklungsländern nicht abgesichert; im Fall eines solchen Ereignisses sind sie von Armut bedroht. Bei jedem Sturm und jedem Regenschauer fürchten Kleinbauern um den Ausfall ihrer Ernte. Der InsuResilience Investment Fund (IIF), von der KfW Entwicklungsbank im Auftrag des BMZ 2015 gegründet, unterstützt die Einführung und Weiterentwicklung von Versicherungsprodukten, die Menschen vor Klimaschäden absichern. Insgesamt unterstützt er mit rund 75 Millionen Euro Versicherungen auf der ganzen Welt. Weiterlesen


Tankstelle für Autos und Tuktuks in Neu-Delhi, Indien

Versicherungsmarktentwicklung in Indien, Sambia und Paraguay

Im Rahmen von InsuResilience ist ein innovatives Pilotprojekt im indischen Bundesstaat Tamil Nadu geplant, das eine Naturkatastrophenversicherung mit einer Sparplankomponente sowie einer Krankengrundversicherung bündelt. Die Attraktivität für die ländlichen Kunden liegt darin, dass das Produkt ihnen helfen kann, ihre Lebensziele (zum Beispiel Hausbau, Bildung ihrer Kinder) zu erreichen und abzusichern, indem sie sich gegen plötzliche Herausforderungen wie Krankheit und Naturkatastrophen schützen. Weiterlesen


Reisernte in Bangladesch

Satelliten überwachen die Ernte

Reis ist die Haupteinnahmequelle für Landwirte in Asien. Allerdings kämpft die gesamte Region mit extremen Wetterbedingungen: Überschwemmungen, Taifune und Dürreperioden vernichten immer wieder ganze Ernten. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), das International Rice Research Institute (IRRI), das Softwareunternehmen Sarmap SA, die Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und die Swiss Re sind mit "RIICE" eine Partnerschaft eingegangen, die Reisbauern in Südostasien und Indien dabei unterstützt, die Reisproduktion mit Hilfe von Satelliten zu überwachen. Weiterlesen


Lexikon der Entwicklungspolitik

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