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Entstehungsggeschichte von InsuResilience


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Auf Vorschlag des BMZ gründeten die G7-Staaten im Juni 2015 in Elmau die InsuResilience Initiative. Ihr Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 zusätzlich 400 Millionen armen und verwundbaren Menschen in Entwicklungsländern Versicherungsschutz gegen Klimarisiken zu ermöglichen. Bei der Klimakonferenz in Bonn im November 2017 (COP23) ist sie in die umfassendere InsuResilience Global Partnership übergegangen.

Zum Zeitpunkt der Gründung der Initiative waren nur etwa 100 Millionen Menschen in Entwicklungsländern gegen klimabedingte Risiken versichert. So wie die Initiative wird nun auch die InsuResilience Global Partnership in enger Zusammenarbeit mit den Partnerländern umgesetzt, insbesondere mit der V20-Gruppe, den 49 verwundbarsten Entwicklungsländern weltweit. Weitere wichtige Partner sind die Zivilgesellschaft, die Versicherungswirtschaft, internationale Organisationen, Entwicklungsbanken und die Wissenschaft.

Bei den Klimaverhandlungen in Paris im Dezember 2015 (COP21) sagten die G7-Staaten eine erste Unterstützung von 420 Millionen US-Dollar für InsuResilience zu. Bei der Klimakonferenz in Marrakesch im November 2016 (COP22) bekräftigten die G7 sowie zwei neue Partner (die EU-Kommission und die Niederlande) ihr Engagement und sagten zusätzliche Mittel zu: Das Fördervolumen der Initiative erhöhte sich von 420 auf 550 Millionen US-Dollar. Das BMZ stellte allein zwischen 2015 und 2017 davon insgesamt 190 Millionen Euro zur Verfügung.

Lexikon der Entwicklungspolitik

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