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Energie und Klima

Zusammenarbeit konkret


Das Azeba Krankenzentrum im Ganta Afeshum-Distrikt in Äthiopien erhielt mithilfe von EnDev verlässliche Stromversorgung durch ein Solarsystem. Seit der Elektrifizierung ist das Personal nicht mehr auf Paraffin oder Taschenlampen während der Abendstunden angewiesen. Die Zahl der vom medizinischen Personal begleiteten Geburten stieg von fünf pro Jahr auf über zweihundert.

Energising Development: Zugang zu Energie für Millionen

Energising Development (EnDev) ist das größte sogenannte Globalvorhaben der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Das BMZ als führender Geber hat sich zusammen mit den Niederlanden, Norwegen, Großbritannien, der Schweiz und Schweden das Ziel gesetzt, über das Programm bis 2019 für insgesamt 19 Millionen Menschen Zugang zu moderner, klimafreundlicher und bezahlbarer Energie zu schaffen. Derzeit wird EnDev in 25 Staaten umgesetzt, der Fokus liegt auf den am wenigsten entwickelten Ländern in Afrika. Weiterlesen


Erdwärmekraftwerk Olkaria, Kenia.

Geothermie in Ostafrika

Die Zukunft der Stromerzeugung in Ostafrika liegt in der Erde. Denn das geothermische Potenzial zur Stromgewinnung ist dort riesig. Dennoch haben dort derzeit nur etwa 20 Prozent der Bevölkerung Zugang zu Strom. Bisher nutzen nur Kenia und Äthiopien Geothermie zur Energiegewinnung. Die Probebohrungen sind teuer. Darum hat die deutsche Entwicklungszusammenarbeit eine Geothermie-Fazilität entwickelt, die auch durch die EU und Großbritannien unterstützt wird. Dieser Fonds ko-finanziert geologische Untersuchungen von Geothermiefeldern sowie die ersten Erkundungsbohrungen. Weiterlesen


Das Programm Energising Development fördert in Afrika die Verbreitung von Kleinstsolargeräten.

Malawi: Solarbetriebene Lampen verbessern das Leben vieler Familien

In Malawi sind nur zwölf Prozent der rund 18 Millionen Einwohner an ein Stromnetz angeschlossen. Die restliche Bevölkerung ist zum Kochen und Heizen auf Feuerholz, Holzkohle oder Pflanzenreste angewiesen. Zur Beleuchtung werden kleine Kerosin- oder batteriebetriebene Lampen genutzt – gefährliche und umweltschädliche Energielieferanten. Hier setzt die Energiepartnerschaft Energising Development (EnDev) an, die gemeinsam von Deutschland, den Niederlanden, Norwegen, Großbritannien, der Schweiz und Schweden finanziert wird: Sie fördert den Zugang zu moderner Energie in insgesamt 25 Ländern in Afrika, Lateinamerika und Asien. Weiterlesen


Das Dorf Jalpa im Distrikt Khotang in Nepal wurde durch die Energiepartnerschaft Energising Development (EnDev) elektrifiziert.

Nepal: Kleinwasserkraft verbessert das Leben in ländlichen Gebieten

In Nepal hat etwa jeder fünfte Einwohner in ländlichen Regionen des Landes keinen Zugang zu Strom. Auch die Bewohner der Gemeinde Jalpa im Distrikt Khotang waren vor drei Jahren noch auf Kerosin und Feuerholz als Lichtquelle angewiesen. Sie mussten sechs Stunden laufen, um in Diktel, der nächstgelegenen Stadt, Kerosin zu kaufen. Ein Liter Kerosin kostete umgerechnet 85 Cent und war nach einer Woche verbraucht. Durch die Energiepartnerschaft Energising Development, die gemeinsam von Deutschland, den Niederlanden, Norwegen, Großbritannien, der Schweiz und Schweden finanziert wird, haben sich die Lebensbedingungen der Bewohner von Jalpa verbessert. Weiterlesen


Der Solarpark Soroti in Uganda

Uganda: GET FIT fördert erneuerbare Energien

Die Wirtschaft in Uganda wächst – und mit ihr die Nachfrage nach Strom. Bis vor einigen Jahren hatte das Land deshalb regelmäßig mit Stromengpässen zu kämpfen. Um der steigenden Nachfrage auf klimafreundliche Weise gerecht zu werden, setzt die ugandische Regierung auf erneuerbare Energien. Das Potenzial dafür ist groß: In Uganda entspringt der Weiße Nil, es gibt riesige Seen wie den Lake Victoria, den Lake Albert oder den Lage George; und es gibt Sonne im Überfluss. Um die Energiewende voranzutreiben, haben die ugandische Regierung und die dortige Regulierungsbehörde gemeinsam mit der KfW Entwicklungsbank das GET-FIT-Programm entwickelt. Weiterlesen


Lexikon der Entwicklungspolitik

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