Hauptinhalt

Rechenschaft

Bericht im Zeichen der SDGs

Stromerzeugung durch Hohlspiegel in Burkina Faso

Jedes Jahr legt die G20 Rechenschaft zu ihrer entwicklungspolitischen Agenda ab. Die Verabschiedung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung durch die Vereinten Nationen hat Entwicklungspolitik neu ausgerichtet. Es geht nicht mehr nur um die Entwicklung besonders armer Länder, sondern auch um Themen wie Klimaschutz, Konsum- oder Produktionsstrukturen und Ungleichheit in Industrienationen und Schwellenländern sowie um globale öffentliche Güter.

Deutschland hat sich für einen starken Überprüfungsmechanismus der G20-Beiträge zur Umsetzung der Agenda 2030 eingesetzt. Entsprechend ist der Rechenschaftsbericht unter deutscher Präsidentschaft erstmals breiter aufgestellt. Neben Fortschritten bei entwicklungspolitischen Themen beleuchtet der Bericht auch beispielhaft, wie die G20 ihre Versprechen in den Bereichen ökonomischer, sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit einlöst und welche Fortschritte in der internationalen Steueragenda erzielt wurden. Darüber hinaus nennt der Bericht auch Optionen zur Fortentwicklung der G20-Rechenschaft.

Damit greift die deutsche G20 Präsidentschaft eine wichtige Botschaft auf, die auch der Agenda 2030 zugrunde liegt: Die heutigen Herausforderungen lassen sich nicht mehr in einzelnen Sektoren oder mit einschlägigen Ansätzen lösen. Um globalen Problemen erfolgreich zu begegnen, müssen Experten, Politiker und andere Akteure aus verschiedenen Disziplinen und Ländern eng zusammenarbeiten.


Lexikon der Entwicklungspolitik

Fenster schließen

 

Seite teilen