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Gesundheit

Starke Gesundheitssysteme gegen Pandemien

Blutproben werden in einem Labor mit Hilfe einer Zentrifuge für Untersuchungen vorbereitet.

Die Ebola-Epidemie in Westafrika hat mit mehr als 10.000 Todesopfern gezeigt, dass sich hoch ansteckende Krankheiten nur durch internationale Zusammenarbeit eindämmen lassen. Die Zika-Virus-Epidemie hat die Notwendigkeit stärkerer internationaler Zusammenarbeit im Bereich der Pandemie-Bekämpfung verdeutlicht. Vor diesem Hintergrund hat die deutsche G20-Präsidentschaft eine Stärkung internationaler Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich angekündigt.

Die G20 hat sich darauf verständigt, dass solide und belastbare Gesundheitssysteme zur allgemeinen Gesundheitsversorgung beitragen und somit auch zur Bewältigung von Gesundheitskrisen. Auch wenn es kein Patentrezept gibt, ist hierzu die weltweite Stärkung von Gesundheitssystemen notwendig.

Die G20-Gesundheitsminister haben in ihrer Erklärung das Strategiepapier "Healthy systems for universal health coverage – a joint vision for healthy lives" als Bezugsrahmen für die Stärkung von Gesundheitssystemen weltweit anerkannt. Das Strategiepapier stellt einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zur Umsetzung von Ziel 3 der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung dar. Mit der Anerkennung setzt die G20 ein wichtiges Signal für das Recht auf Gesundheitsversorgung.

Zudem hat die G20 beschlossen, regelmäßig den Ernstfall zu simulieren, um das Risiko einer Pandemie zu reduzieren. Ziel ist es, durch die Übungen besser auf zukünftige Krisensituationen vorbereitet zu sein und dadurch schneller und effektiver reagieren zu können.


Lexikon der Entwicklungspolitik

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