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Arbeitsfelder und Instrumente

Frauen in bewaffneten Konflikten und in der Friedenssicherung

Demokratische Republik Kongo: Eine Frau geht mit ihrem Kind an einem Panzer der UN vorbei.

Der Schutz von Frauen und Mädchen im Kontext von bewaffneten Konflikten und fragiler Staatlichkeit sowie insbesondere im Kontext von Flucht ist ein wichtiges Anliegen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Außerdem setzt sich das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) dafür ein, dass Frauen bei Vorhaben zur Friedensförderung gezielt gestärkt werden.

Denn andauernder und langfristig tragfähiger Frieden entsteht nur da, wo Frauen am Friedensprozess beteiligt sind. Dort wo Frauen sich auf allen politischen Ebenen an der gesellschaftlichen Entwicklung beteiligen können, helfen sie, Krisen schon im Vorfeld zu vermeiden.

Das BMZ fördert darum ein großes Spektrum von Vorhaben, um Frauen und Männer gleichberechtigt an Konfliktlösungen und Versöhnungsprozessen zu beteiligen. Zum Beispiel unterstützt Deutschland Frauenorganisationen und versetzt sie in die Lage, ihre Interessen im Rahmen von Friedensprozessen zu vertreten. Bei der strafrechtlichen Verfolgung von Fällen sexualisierter oder geschlechtsspezifischer Gewalt erhalten die betroffenen Frauen besondere Unterstützung. Sensibilisierungskampagnen regen an, über stereotype und Gewalt erzeugende Rollenbilder von Männern und Frauen nachzudenken und sie durch konstruktivere Bilder zu ersetzen.

Bei Maßnahmen zur Demobilisierung und gesellschaftlichen Wiedereingliederung steht die Situation ehemaliger Soldatinnen und Kämpferinnen besonders im Vordergrund.

Umfassende Informationen über das deutsche Engagement für Friedensentwicklung und Konfliktprävention finden Sie hier.

Lexikon der Entwicklungspolitik

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